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Die Kunst des Kaputtmachens

Das Tinguely-Museum in Basel zeigt mit «Under Destruction» künstlerische Sachbeschädigungen. Der menschliche Körper kommt für einmal schadlos davon.

The Slow Inevitable Death of American Muscle (2007-2008/2010).
The Slow Inevitable Death of American Muscle (2007-2008/2010).
Keystone
«Perpetuum Mobile (40 kg)»: Die Installation verdampft Wasser zu Nebel. Dieser wiederum lässt Zement aushärten.
«Perpetuum Mobile (40 kg)»: Die Installation verdampft Wasser zu Nebel. Dieser wiederum lässt Zement aushärten.
2010 Courtesy of the Artist
Von links: Documentary of Stoning the Refrigerator (1996), St. Frigo (1997) und Stoning the Refrigerator (1996).
Von links: Documentary of Stoning the Refrigerator (1996), St. Frigo (1997) und Stoning the Refrigerator (1996).
Keystone
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Eine Jeans ist erst dann richtig hip, wenn sie an den richtigen Stellen ausgeleiert oder gelöchert ist. Also eine sogenannte «used» oder «destroyed» Jeans ist. Auch im Produktdesign wird gerne mal künstlich auf alt gemacht und fabrikneuen Oberflächen ein dekorativer Abrieb verpasst. Und wer frisurentechnisch hip sein will, der setzt nicht nur an Bad-HairDays auf «undone»: einmal durch die Haare gewuschelt – fertig ist der angesagte Look. Dass ähnliche Tendenzen auch in der bildenden Kunst zu beobachten sind, beweist die Ausstellung «Under Destruction» im Basler Museum Tinguely. Die Gruppenschau vereint rund 20 zeitgenössische Positionen, in denen – mal laut, mal leise, aber immer explizit – der Zerstörung gefrönt wird.

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