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Die Lehren des «Grossen Krieges»

Der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler zeichnet detailreich und souverän das Kriegsgeschehen nach. Und findet erstaunliche Analogien zur Gegenwart.

Verklärung und Sakralisierung des Sterbens: Eine französische Postkarte aus dem Jahr 1914 mit dem Text 'Nos Martyrs, pour le Droit et la Liberte'.
Verklärung und Sakralisierung des Sterbens: Eine französische Postkarte aus dem Jahr 1914 mit dem Text 'Nos Martyrs, pour le Droit et la Liberte'.
Keystone
Gefallen in Verdun: Gewehr und Helm markieren das Grab eines französischen Soldaten. Die Materialschlacht bei Verdun forderte rund 800'000 Verletzte und Tote.
Gefallen in Verdun: Gewehr und Helm markieren das Grab eines französischen Soldaten. Die Materialschlacht bei Verdun forderte rund 800'000 Verletzte und Tote.
Keystone
Auch die Seeüberlegenheit half den Engländern nicht: Das Britische Schlachtschiff Irresistible sinkt am 18. März 1915.
Auch die Seeüberlegenheit half den Engländern nicht: Das Britische Schlachtschiff Irresistible sinkt am 18. März 1915.
Library of Congress
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Warum interessiert sich ein Politikwissenschaftler für hundert Jahre alte Ereignisse? Doch nur, wenn sich Parallelen, Analogien und bestenfalls auch Lehren zur Gegenwart ziehen lassen. Das ist für Herfried Münkler beim Ersten Weltkrieg der Fall, und so bekommt der Leser auf gut 900 Seiten nicht nur eine brillante Darstellung des vierjährigen Ringens auf dem neuesten Stand der Forschung dargeboten, sondern auch ein starkes Stück Geschichtsphilosophie und Anregendes zur aktuellen Weltlage.

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