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Die Nanny hütete einen Bilderschatz

Vivian Maier war ein Kindermädchen, das fotografierte. Die Fotos wurden erst nach ihrem Tod entdeckt. Heute gelten sie als Meisterwerke – und sind jetzt in der Photobastei zu sehen.

Vivian Maier in einem Selbstporträt.
Vivian Maier in einem Selbstporträt.
©Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard G
Viele der Aufnahmen entstanden auf Spaziergängen mit den Kindern, die Vivian Maier als Nanny betreute.
Viele der Aufnahmen entstanden auf Spaziergängen mit den Kindern, die Vivian Maier als Nanny betreute.
©Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard G
In ihren Fotos erkennt man die Schönheit des Lebens. Zu ihren Hauptmotiven gehören Kindergesichter.
In ihren Fotos erkennt man die Schönheit des Lebens. Zu ihren Hauptmotiven gehören Kindergesichter.
©Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard G
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Der Fund:Die Geschichte hört sich an wie ein Krimi – und sie fasziniert bis heute. Alles begann mit einer unscheinbaren Kiste, die Immobilienhändler John Maloof 2007 in Chicago für 400 Dollar ersteigerte. Der Hobby­historiker war eigentlich auf der Suche nach Fotos eines bestimmten Stadtteils von Chicago. Die ersteigerte Blechkiste interessierte ihn zunächst wenig. Deren Inhalt bestand aus 300'000 Negativen. Der Name der Vorbesitzerin: Vivian Maier. Maloof schaute das Material kurz durch und war enttäuscht; brauchbare Fotos von Stadtteilen fehlten. Also verstaute er die Kiste in seinem Kleiderschrank.

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