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Die Überwindung der Biederkeit

Wie weiter mit der politischen Satire in der Schweiz nach dem Aus von «Giacobbo/Müller»? Talente gäbe es genug. Nur fehlt dem SRF der Mut, auf sie zu setzen.

Journalismus – einfach in lustig: Der Satiriker Renato Kaiser scheut sich nicht vor sperrigen Themen. Foto: Gabi Frei
Journalismus – einfach in lustig: Der Satiriker Renato Kaiser scheut sich nicht vor sperrigen Themen. Foto: Gabi Frei

Am Abschiedsabend von «Giacobbo/Müller» sass die Kulturintelligenz der Schweiz im Zürcher Kaufleuten und lachte über Scherze, die genau das waren: Scherze. Nicht besonders beissend, nicht besonders böse, eher bieder als bitter. Es war die letzte Wiederholung eines wohligen Rituals. Viktor Giacobbo und Mike Müller machten Satire für alle. Ihre Sendung war eine der letzten im Schweizer TV, die dieses Lagerfeuer­gefühl wie früher «Wetten, dass ...?» oder «Benissimo» vermittelten. Eine Sendung, die jeder schaut, und selbst wenn man sie nicht schaut, hat man zumindest eine Meinung dazu.

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