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61 Sichtweisen auf den Berner Alltag

Von grotesk bis bedächtig: Das Buch «bernsehen 2» versammelt Stadtansichten in Wort und Bild.

In aller Ruhe blickt die Kuh am Stadtrand von Bern auf die menschlichen Behausungen: «Residential Satisfaction» von Anita Geret, Acryl auf Leinwand.
In aller Ruhe blickt die Kuh am Stadtrand von Bern auf die menschlichen Behausungen: «Residential Satisfaction» von Anita Geret, Acryl auf Leinwand.
zvg

Zwei wasserstoffblonde, nicht mehr ganz taufrische Nixen sitzen im Lorrainebad und lassen sich feine Patisserie schmecken. Die üppige, rosarot-plüschige Erscheinung der beiden Barbie-Zwillinge kontrastiert in diesem Biotop der alternativen Szene mit den teils giftigen, teils satten Grüntönen von Wasseroberfläche und Böschung im Hintergrund. «Schmeuzbrötli im Lorrainebad» heisst das Ölbild von Michael Streun. Daneben hat der Musiker Schmidi Schmidhauser mit «Gärn z’Bärn» eine Liebeserklärung an seine Stadt formuliert, die in die finale Strophe mündet: «I bi so gärn z’Bärn / u z’Züri hei si Millardäre / wo ne d Goldküschte beschwäre / u z’Gänf da hei sie so viu Scheiche / wo ne i Teich ine seiche.»

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