«Bild» kämpft für die Handschrift

Viele Erwachsene schreiben immer weniger von Hand, wie eine Studie zeigt. Die «Bild»-Zeitung nimmt sich des Problems an und hat eine Titelseite mit dem Füller geschrieben.

Handgeschriebene Seite 1: Die heutige «Bild»-Zeitung. (Screenshot)

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Eine traditionsreiche Kulturtechnik droht auszusterben: Laut einer englischen Studie hat ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung im halben Jahr zuvor nicht mehr von Hand geschrieben. Diese Entwicklung, die mit dem Siegeszug der Computer begann, ist seit dem Aufkommen der Smartphones noch schneller geworden. Und wenn die Spracherkennung hält, was sie verspricht, wird die Schrift in den nächsten Jahren noch weiter in den Hintergrund rücken.

Darum setzt die «Bild» ein Zeichen, um zu zeigen, «wie schön und sinnlich die gute alte Handschrift ist». Alle Mitarbeiter reichten Schriftproben ein, die schönsten kamen auf die Titelseite. Ausserdem werden verschiedene Argumente angeführt, die den Wert der Handschrift belegen: Sie sei persönlicher und emotionaler, Kindern lernen besser damit, und die Koordination des gesamten Bewegungsapparates werde gestärkt. Die Redaktion empfiehlt dementsprechend den Besuch eines Schönschreibkurses und fordert die Leser auf: «Schreiben Sie mehr.» (lmm)

Erstellt: 27.06.2012, 11:25 Uhr

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