Goldschatz in der israelischen Kreuzfahrerfestung Arsuf entdeckt

Arsuf war 1191 Schauplatz eines Kampfes zwischen dem englischen König Richard Löwenherz und den Truppen Sultan Saladins.

Hier wurde der Schatz entdeckt: Die Festung Arsuf.

Hier wurde der Schatz entdeckt: Die Festung Arsuf.

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Der Schatz umfasse 108 Goldmünzen in einem Keramikgefäss und sei der grösste derartige Fund in Israel, so teilten gestern nationale Medien mit. Entdeckt wurde er von israelischen Ärchaologen.

Die Siedlung war im Mittelalter Teil des um 1100 gegründeten christlichen Kreuzfahrerstaates, des Königreichs von Jerusalem und wurde 1265 vom muslimischen Mameluken-Sultan Baibars I. erobert. Mauern und Festung wurden geschleift, die Bevölkerung zerstreute sich.

Auch Waffen und Geschosse gefunden

Zusammen mit den Münzen seien Waffen und Geschosse gefunden worden. Dieses Umfeld deutet laut Archäologen auf eine schwere Schlacht hin. Das Gold sei von seinem Besitzer unter einer Bodenplatte versteckt worden, offenbar in der Absicht, es später zu bergen. Die Münzen wurden teils 200 Jahre zuvor in Ägypten geprägt. Ihr Gesamtgewicht betrage rund 400 Gramm, der Wert werde auf über 80'000 Euro geschätzt.

(sda)

Erstellt: 12.07.2012, 08:21 Uhr

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