«Ursprünglich bedeutete ‹toll› ja etwas völlig anderes»

Martin Ebel über die Begeisterungsvokabel «toll», die im Wahnsinn wurzelt.

Man fand schön, was die eigene Fassungskraft überstieg. Im 18 Jahrhundert lag das im Trend. Sprachlich hört man das bis heute – etwas ist toll, irre oder der Wahnsinn. (Video: Tamedia)

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Unser wöchentliches Videoformat «Die kleine Sprachsprechstunde» mit TA-Literaturredaktor Martin Ebel betrachtet sich ­im weitesten Sinn als Ratgeberkolumne. Ihr Ziel ist es, das Sprachgefühl zu pflegen und gegen sprachlichen Egalismus anzugehen. Ein Bewusstsein zu wecken für so vieles, was man tagtäglich an sprachlichem Unsinn, Geschwurbel, aber auch an subtiler Beeinflussung zugemutet bekommt – oder selbst hervorbringt.

Erstellt: 06.04.2019, 09:19 Uhr

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