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«Absurd und praxisfremd»

Suisseculture kritisiert die Richtlinien der Pro Helvetia und fordert mehr Einfluss.

«Plattformen, die niemanden interessieren»: Es sei nicht Aufgabe der Pro Helvetia, eine «Intendantenrolle» einzunehmen, findet Suisseculture – im Bild eine Aufführung von Pro-Helvetia-Tänzerinnen in Delhi.
«Plattformen, die niemanden interessieren»: Es sei nicht Aufgabe der Pro Helvetia, eine «Intendantenrolle» einzunehmen, findet Suisseculture – im Bild eine Aufführung von Pro-Helvetia-Tänzerinnen in Delhi.
Reuters

«Es ist grundsätzlich nicht die Aufgabe der Pro Helvetia, Projekte zu initiieren, sondern zu prüfen, was an sie herangetragen wird.» So pointiert widerspricht Suisseculture der Pro Helvetia. Der Dachverband der Schweizer Kulturverbände kritisiert in einem Grundsatzpapier einige Neuerungen, die mit dem am 1. Januar 2012 in Kraft tretenden Kulturförderungsgesetz zusammenhängen. Suisseculture sieht die Prioritäten der Pro Helvetia bei der Unterstützung der Werkförderung und –vermittlung sowie der Nachwuchsförderung. Es sei nicht Aufgabe der Pro Helvetia, sich mit eigenen Projekten zu profilieren und eine «Intendantenrolle» einzunehmen, findet der Suisseculture-Geschäftsleiter Hans Läubli.

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