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«Bern ist überall» erhält Gottfried-Keller-Preis 2013

Die Martin-Bodmer-Stiftung verleiht den mit 30'000 Franken dotierten Literaturpreis dem Kollektiv für die «originelle und erfolgreiche Vermittlung von Literatur über die Sprachgrenzen hinweg».

Das gesprochene Wort als Performance: Bern ist überall bringt Literatur auf die Bühne.
Das gesprochene Wort als Performance: Bern ist überall bringt Literatur auf die Bühne.
Bern ist überall
«Die Grundformation für einen Auftritt besteht aus drei Lesenden und einem Musiker/einer Musikerin», so das Kollektiv auf seiner Webseite.
«Die Grundformation für einen Auftritt besteht aus drei Lesenden und einem Musiker/einer Musikerin», so das Kollektiv auf seiner Webseite.
Bern ist überall
Auch er ist dabei: Pedro Lenz («Dr Goalie bin ig»).
Auch er ist dabei: Pedro Lenz («Dr Goalie bin ig»).
Keystone
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Die Gruppe «Bern ist überall», die 2003 gegründet wurde, besteht mittlerweile aus über einem Dutzend Autorinnen und Autoren aus drei Sprachregionen. Bekannte Mitglieder sind etwa Pedro Lenz, Noëlle Revaz, Beat Sterchi und Arno Camenisch.

Bern ist überall trage wesentlich zu einer lebendigen und innovativen Schweizer Literaturszene bei, teilte die Martin-Bodmer-Stiftung für einen Gottfried-Keller-Preis am Montagabend mit.

Die Autoren treten in verschiedenen Landesteilen in wechselnden Konstellationen und unter gelegentlichem Einsatz von Musikinstrumenten auf. Kennzeichen der «experimentierfreudigen Spoken-Word-Formation» seien der Gruppenauftritt, die Mündlichkeit und die Mundart, die Sprachenfülle sowie «kollaborative Arbeitsformen», schreibt die Stiftung in ihrer Mitteilung.

Der von Martin Bodmer 1921 gestiftete Gottfried-Keller-Preis wird alle zwei bis drei Jahre vergeben. Das Kollektiv Bern ist überall ist der 37. Preisträger. Die Preisübergabe findet am 17. Januar 2014 in Zürich statt.

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