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Böses Blut

In Nordkorea installiert Kim Jong-il seinen Sohn als Nachfolger. Mit Blick auf andere Diktatoren-Familien lässt sich feststellen: keine gute Idee.

Vater-Sohn-Beziehungen sind nie einfach. Vor allem, wenn der Vater eine erfolgreiche oder berühmte Persönlichkeit ist. Die Erwartungen an den Sohn, es dem Vater einmal gleichzutun, sind meistens riesig und selten erfüllbar.

Eine besonders interessante Gattung von Prominentensöhnen, die spektakulär versagen, sind die Abkömmlinge von Diktatoren. Ceausescu und Saddam Hussein etwa hatten Söhne, die sie als ihre Nachfolger aufbauten - und teilten das Schicksal jener Väter, deren Zöglinge ihnen missrieten. Auch Augusto Pinochet Junior, Baby Doc Duvalier, Chucky Taylo oder Vasily Stalin enttäuschten die Hoffnungen ihrer Erzeuger.

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