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Bonbons der Milliardäre lutschen

Drei neue Lifestyle-Magazine versuchen die Leserschaft auf je unterschiedliche Weise für Luxus zu begeistern – mal männlich, mal intellektuell, mal populär.

Sie heissen «Gentlemen’s Report», «Das Magazin et cetera» und «Finest» und lagen als Beilagen der «NZZ», dem «Magazin» und der «SonntagsZeitung» bei. Sie haben ein Ziel: Sie wollen schöne Uhren, schicke Kleider oder schnittige Autos präsentieren. Und sie wollen natürlich eine Plattform für teure Werbung sein. Der gemeine Leser soll so ein bisschen am Leben der Reichen und Schönen schnuppern können.

So unterschiedlich ihr Weg ist, wie sie dieses Ziel erreichen wollen, so einheitlich präsentieren sie sich in edlem Weiss – vielleicht, weil sie die Leserschaft vor Neid blass aussehen lassen. Womöglich sind die Titelseiten aber auch bloss eine unfreiwillige Ankündigung auf manchmal farblos geschriebene Artikel. Werfen wir doch einen Blick in die Magazine und vergleichen sie inhaltlich.

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