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Charles Lewinsky kritisiert die SP

Der Erfolgsautor und Sozialdemokrat hält das neue Parteiprogramm für realitätsfremd.

«Das Parteiprogramm sollte erreichbare Ziele definieren, keine Utopien»: Charles Lewinsky.
«Das Parteiprogramm sollte erreichbare Ziele definieren, keine Utopien»: Charles Lewinsky.
Keystone

Der Parteitag der SP vom Wochenende in Lausanne gibt weiter zu reden. Mit Charles Lewinsky, dem preisgekrönten Zürcher Schriftsteller und Drehbuchautor, nimmt in der BaZ erstmals ein prominentes neues Parteimitglied Stellung zum Grundsatzprogramm der Genossen.

Lewinsky ist im Februar dieses Jahres der Partei beigetreten. Nachdem die SP neuerdings den EU-Beitritt, die Abschaffung der Armee und die Überwindung des Kapitalismus als Ziele festgeschrieben hat, kommt Lewinsky im BaZ-Interview zum Schluss: «Das Parteiprogramm sollte ganz praktische, relativ kurzfristig erreichbare Ziele definieren, keine Utopien. Utopien sind wichtig und gut. Aber ich glaube nicht, dass sie sich automatisch in praktische Politik übersetzen lassen.»

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