Das fühlt sich nach Sinn machen an

Der Telefonprovider Sunrise «macht Sinn». Ist das korrektes Deutsch? Zeigen Sie im Quiz, ob Sie versteckte Anglizismen als solche erkennen.

«Sunrise Freedom: Das macht Sinn» (Trailer).


Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Seit letztem Jahr hat Sunrise einen neuen Werbeslogan: «Das macht Sinn.» Die Formulierung treibt Sprachpuristen immer wieder die Zornesröte ins Gesicht – stammt sie doch aus dem verhassten Englischen («This makes sense»), das die Sprache Goethes zu McDeutsch verhunzt. Sprachkolumnist Bastian Sick im «Spiegel»: «Menschen, die ‹Sinn machen› sagen, haben ihr Sprachgefühl vor vielen Jahren im Babyhort irgendeiner Shopping-Mall abgegeben und ‹voll im Endstress› vergessen, es hinterher wieder abzuholen.»

Inzwischen steht «Sinn machen» allerdings im Duden. Der einstige versteckte Anglizismus ist nun ein offizieller deutscher Ausdruck. Ob man das schlimm finden muss oder nicht, sei hier dahin gestellt. Was sicher nicht schaden kann, ist, versteckte Anglizismen als solche zu erkennen. Unser Quiz zeigt, ob Sie dazu in der Lage sind.

Frage 1 von 9:

Finde den versteckten Anglizismus:

Es fühlt sich richtig an

Das ist richtig gut

Das ist nicht richtig

(phz)

Erstellt: 12.03.2015, 14:03 Uhr

Video

Artikel zum Thema

«Es ist ein Märchen, dass Whatsapp die Sprache ruiniert»

Interview Wie verändern SMS und Whatsapp unsere Sprache? Linguistin Charlotte Meisner über Klassen-Chats, Anglizismen und Smileys. Mehr...

«Der Purist sagt: Diese Wörter brauchen wir nicht»

Serie «Die Nuller-Jahre»: «It-Girl», «Zickenalarm» oder «Servicepoint»: Was das Institut für Deutsche Sprache über die Berechtigung von neuen Wörtern und Anglizismen denkt. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Kommentare

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Spielvergnügen: Kinder spielen in einem 20'000 Quadratmeter grossen und zwei Kilometer langen Maislabyrinth bei «Urba Kids» in Orbe, Waadt. (22. August 2019)
(Bild: Laurent Gillieron) Mehr...