Das geheime Tagebuch im Boden

Auf hölzernen Dielen hat ein französischer Schreiner vor 140 Jahren sein Leben niedergeschrieben.

Der Schlossherr und sein grösster Schatz: Jacques Peureux liest im Château de Picomtal in der Provence in den Erinnerungen des 1897 verstorbenen Schreiners Joachim Martin. Foto: Benjamin Béchet

Der Schlossherr und sein grösster Schatz: Jacques Peureux liest im Château de Picomtal in der Provence in den Erinnerungen des 1897 verstorbenen Schreiners Joachim Martin. Foto: Benjamin Béchet

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Im Jahr 1880, Crottes, Provence. Es ist ruhig im Dorf, sehr ruhig. Joachim Martin hockt im Château de Picomtal, dem kleinen Schloss oben über dem Hang, neben seinem Stapel Holz. Zurechtsägen, einpassen, festklopfen, Diele folgt auf Diele. Am Ende jeder Bahn steht ein wenig Holz raus, die Reste häufen sich. Der Bleistift liegt bereit, Martin hat ihn immer dabei.

Bevor Martin den Dielenboden verschliesst, schiebt er die übrig gebliebenen Holzstücke in den Hohlraum unter dem neuen Fussboden. Mehr als 100 Jahre lange werden Menschen auf seiner Arbeit herumlaufen, bis sie entdecken, dass er ihnen ein Geheimnis hinterlassen hat: ein Tagebuch in 72 Teilen. Notiert auf der Rückseite der Dielen und auf den abgeschnittenen Enden der langen Bretter. Der glückliche Sterbliche, der Martins Gruss an die Nachwelt findet, heisst Jacques Peureux. In Crots schreiben sie das Jahr 1999, und im Château de Picomtal geht es um die Zukunft, nicht um die Vergangenheit.

Das Ehepaar Peureux renoviert die alten Räume und baut sie zum Hotel um. «Wenn du mich liest …» – was Martin sich wohl ausgemalt hat, wie seine Notizen ans Licht kommen würden? Vielleicht hätte es ihm gefallen, dass seine Bretter kurz vor der Jahrtausendwende gefunden werden, ein Ehrfurcht einflössendes Datum. Vermutlich hätte es ihn aber auch etwas gekränkt, dass seine Botschaft zunächst in einem Abfallsack landet. Die Bauarbeiten sollen vorankommen, Peureux hat keine Zeit für geheime Tagebücher.

Das Château de Picomtal. Foto: Benjamin Béchet

Schlossherr Peureux trägt den Abfallsack zu dem einen Mann, von dem er weiss, dass er sich für jedes Detail der Dorfhistorie interessiert: Roger ­Cézanne. Das Wohnzimmer im Haus der Cézannes ist klein, Roger hat sich dennoch einen wuchtigen Schreibtisch hineingestellt. Sein Arbeitsplatz. Hier entziffert Cézanne als Erster die Zeilen auf den alten Dielen. Er kopiert die Texte in sein Notizbuch. Seit 40 Jahren arbeitet Cézanne für die lokale Zeitung als Fotograf, jedes noch so kleine Ereignis hat er festgehalten.

Cézanne blättert durch den Ordner, den er für Martins Dielentagebuch angelegt hat. Will er zusätzliche Dokumente und Fotos holen, muss er sich auf seinen Gehstock stützen. 84 Jahre ist er inzwischen alt. Wenn er über die Geschichte seines Dorfes spricht, wirkt es, als wäre ihm die Zeit, die Martin vor gut 140 Jahren beschreibt, näher als die heutige.

Vor ein paar Jahren ist das letzte Schwein von Crots gestorben. «Früher hatte hier jeder mindestens ein Schwein, meistens noch eine Kuh», für Cézanne stellen nicht die Szenen, die Martin beschreibt, eine fremde Welt dar, sondern das Leben der Dorfbewohner heute. Man kenne sich doch kaum noch, sagt Cézanne, die Leute fahren morgens mit dem Auto irgendwohin zur Arbeit, abends kommen sie zurück und verschwinden sofort in ihren Häusern. Und den richtigen Namen des Dorfs wollen sie auch nicht mehr sagen: «Crottes».

Crottes heisst Hundescheisse

Französisch hat Cézanne erst in der Schule gelernt, zu Hause wird Patois gesprochen. Das halten die Cézannes immer noch so, auch wenn diese alte Sprache der Provence inzwischen fast ausgestorben ist. Wer Patois spricht, muss nicht kichern, wenn jemand Crottes sagt, es heisst Keller oder Höhle. Das Problem ist, dass der Rest von Frankreich an etwas anderes denkt, wenn er das Wort hört. Man kann es nicht schönreden: Auf Französisch heisst Crottes Hundescheisse. Cézanne ist das egal. Er findet nicht den Namen Crottes albern, sondern den Bürgermeister, der 1970 entschieden hat, das Dorf umzutaufen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten. Um die lokale Bürokratie nicht zu überfordern, wurde angeordnet, dass das Dorf seine ersten vier Buchstaben behalten muss. Aus Crottes wurde Crots. Die Welt von Joachim Martin, das ist noch die Welt von Crottes. Und vielleicht liegt es daran, dass Cézanne all das, was der Schreiner aus dem 19. Jahrhundert beschreibt, so vertraut ist, dass er die Holzstücke damals wieder zurück in den Abfallsack tat und wieder ins Schloss trug.

Dorfporträt der anderen Art in 72 Teilen: Auf der Rückseite der Holzdielen hat Dorfschreiner Joachim Martin vor gut 140 Jahren seine Eindrücke verewigt. Foto: Benjamin Béchet

Es hilft vielleicht, keine Vorfahren in dem beschriebenen Dorf zu haben, wenn man sich für Martins Tagebuch begeistern will. Die 72 Dielenreste sind auch eine Sammlung bitterer Anschuldigungen und finsterer Beobachtungen. Die schlimmste ist der Kindstod, für den Martin seinen Jugendfreund mitverantwortlich macht. Doch auch der Pfarrer wirkt eher wie ein Krimineller denn wie ein Seelsorger. Er nutzt die Beichte, um die Frauen des Ortes über ihr Sexual-leben auszuhorchen.

Jacques-Olivier Boudon hat erstens keine Vorfahren in Crots, und zweitens ist er geschult, in allem Alten eine Quelle zu erkennen. Der Historiker stösst im Sommer 2009 auf Martins Tagebuch, er findet das Thema seines Lebens. Boudon adelt seine Notizen zur Blaupause des französischen Mentalitätswandels kurz vor der Industrialisierung.

In diesem August vor zehn Jahren reist Boudon gerade auf den Spuren Napoleons durch die Alpen. Boudon ist Geschichtsprofessor an der Pariser Sorbonne und sucht eine hübsche Unterkunft. Er fährt ins Schloss von Crots.

«Unser lieber Joachim», sagt Boudon, wenn er über den Schreiner spricht, dem er ein ganzes Buch gewidmet hat. Der Titel: «Der Fussboden von Joachim».

Endlich hat Joachim Martin einen Leser gefunden, der ihn zärtlich zurückduzt. Und der in seinen Notizen ein «Abenteuer» erkennt, ein «aussergewöhnliches Zeugnis», eine der «seltenen Spuren, die die Leute aus dem Volk hinterlassen». Allein vor seinen Holzstücken sitzend, richtete sich Martin immer wieder an einen «Freund», so nannte er denjenigen, der ihn später einmal lesen soll. In Boudon hat er diesen Freund tatsächlich gefunden.

Der Professor besucht das Schloss

Er fühle sich dem Schreiner inzwischen «sehr nah», sagt Boudon, als er in seiner Pariser Wohnung von seinem Leben im Dienst der Dielen erzählt. Boudon lebt im fünften Arrondissement, Rive Gauche, traditionelles Intellektuellenterrain, vor lauter Büchern sieht man bei ihm die Wände kaum.

Als Boudon Martins Notizen das erste Mal begegnet, sitzt er im Kellergewölbe des Schlosses von Crots dem Dorfchronisten Cézanne gegenüber. Schlossbesitzer Peureux hat gemeinsam mit Cézanne einen Historienabend vorbereitet, der ein paar mehr Gäste ins Schloss bringen soll. Gab es da nicht dieses Dielentagebuch auf dem Dachboden? Cézanne lässt sich für das Schauspiel eigens einen Schnauzbart wachsen, zündet sich eine Pfeife an und spielt vor den versammelten Feriengästen den Schreiner Joachim Martin, der auf ein paar Holzstücken Tagebuch schreibt. Was das denn für ein Text gewesen sei, will Boudon nach dem improvisierten Theaterstück wissen. Ob er die Dielen abfotografieren dürfe?

Er entzifferte als Erster die Zeilen auf den Holzdielen: Dorfchronist Roger Cézanne. Foto: Benjamin Béchet

Zwei Jahre vergehen, bis Boudon nach Crots zurückkehrt, im Gepäck ein beinah fertiges Buchmanuskript. Er hat jeder kleinen Bemerkung in Martins Botschaften hinterherrecherchiert, für jede einzelne erwähnte Person in den Archiven einen Eintrag gefunden. Hotelbesitzer Peureux muss man so etwas nicht zweimal sagen. Wenn er den Schreiner Martin für etwas respektiert, dann vor allen Dingen für den exzellenten Fussboden, den er verlegt hat. Um ein verwittertes Schloss mit vier Türmen zu kaufen und neu aufzubauen, braucht es einen gewissen Grundstock an Geld, doch Peureux reagiert beleidigt, wenn man ihn wie einen reichen Mann behandelt. Er hat Crots und das Schloss von Picomtal, das nun ihm gehört, in den Skiferien mit seiner Frau Sharon entdeckt. Die beiden sind auf der Suche nach einem Ort, an dem sie ein kleines Hotel eröffnen können. Sie entscheiden sich für Crots.

Der Historiker Boudon schwärmt für Martin, den Chronisten, Peureux bewundert in dem Schreiner einen, «der noch doppelt so viel gearbeitet hat wie die Menschen heutzutage». Wenn man Martins Dielentagebuch lese, könne man erst richtig verstehen, «wie gut es uns heute geht». Peureux schaut eher grimmig drein, wenn er solche Dinge sagt. Die Gegenwart geht ihm auf die Nerven, er ist ja nicht umsonst in ein Dorf gezogen, in dem man vor ihr seine Ruhe hat.

Man könnte sich gut vorstellen, wie Peureux und Martin abends bei einer Flasche Wein zusammensitzen und schimpfen – läge nicht mehr als ein Jahrhundert zwischen ihnen. Es hat eine Weile gedauert, bis sich Peureux mit Martin angefreundet hat. Einerseits bringen die alten Bretter neue Gäste. Andererseits trampeln wegen der Geschichte Journalisten durchs Schloss. Jede einzelne Lokalzeitung und sogar das Satiremagazin «Charlie Hebdo» haben berichtet. Ab und an kommen Reporter und stellen Peureux persönliche Fragen. «So ein Gemenschel interessiert mich nicht», stellt Peureux klar. Und spricht umso lieber über Martin: «Das war kein Künstler, sondern einer aus dem Volk, der seine Arbeit macht.»

Wissend, dass ihn zu Lebzeiten niemand lesen wird, lässt Martin sich nicht nur über seinen Arbeitgeber aus. Er beschreibt auch ausführlich die Physiognomie seiner Zeitgenossen. Der eine ist hässlich, die nächste hat ein Holzbein, und gefühlt jeder Zweite hat Hör- oder Sehprobleme. «Jodmangel», stellt der Historiker Boudon fest. Typisch für ein Alpendorf im 19. Jahrhundert. Die gute alte Zeit? Für den, der sie erleben musste, bedeutete sie häufig Rachitis.

«Verdammter Sack Kohlen»

Im Heimatverein hat Dorfhistoriker Cézanne durchaus angesprochen, dass sie sich mal mit Martins Tagebuch beschäftigen sollten. Aber ehrlich gesagt: Es geht ziemlich viel um Sex. Und bei Fleischeslust denken sie in Crots eigentlich an etwas anderes. Cézanne und sein Heimatverein haben dafür gesorgt, dass es genau zwei Sehenswürdigkeiten gibt: das lokale Museum für Fleischwaren und die Statue des heiligen Antonius.

Mit der Ankunft der Eisenbahn endet eine Epoche. Embrun, die nächste grössere Stadt, rückt auf einmal in greifbare Nähe von Marseille, ja sogar von Paris. Und Crottes, fern vom Bahnhof, wirkt noch viel abgelegener als zuvor. Martin beschreibt in seinem Buch nicht nur die Ankunft der Mobilität, er porträtiert das Dorf kurz vor seinem Niedergang. Das 20. Jahrhundert kommt, und das Dorf schrumpft und schrumpft. Drei von Martins vier Kindern lassen das ländliche Leben hinter sich und ziehen nach Paris, Marseille und Cassis. Nur der Jüngste, Jean-Baptiste, bleibt im Dorf. Es ist derselbe Jean-Baptiste, den Dorfhistoriker Cézanne noch persönlich kennen gelernt hat. Cézanne erzählt gern davon, dass Jean-Baptiste seinen Esel «Sack Kohlen» nannte, ein beliebtes Schimpfwort für die Priester in ihren schwarzen Soutanen. «Du verdammter Sack Kohlen», soll ­Jean-Baptiste laut geschimpft haben, wenn er seinen Esel an der Kirche vorbeitrieb. Nur, anders als zu Zeiten seines Vaters, waren die Kirchenbänke ziemlich leer.

Ein Dorf auf Schatzsuche

1897 stirbt Martin. 55 Jahre wird er alt, bis zu seinem Lebensende war er der Dorfschreiner von Crottes. Gleich gegenüber von der Kirche, wo heute das Wurstmuseum seine Heimat gefunden hat, haben sie früher ihre Dorffeste gefeiert. Wann immer er konnte, hat Martin auf den Festen Geige gespielt, damit die Menschen tanzen. Heute müsste man lange musizieren, bis irgendwann mal ein Neugieriger vorbeikommen könnte, der dann vielleicht höflich mit dem Fuss wippt. Wenn man den Spuren von Joachim Martin folgt, landet man früher oder später im Wohnzimmer von Victor Margot-Duclot. In einem Haus, in dem Jahrzehnte niemand lebte und das gerade wieder zum Leben erweckt wurde. Unterm Teppich glänzend perfekt verlegte Dielen. So gute Arbeit, Gross- und Kleinhistoriker, Boudon und Cézanne sind sich einig: Das muss das Werk von Martin sein. Sie vermuten, dass hier weitere Tagebucheinträge warten. Margot-Duclot hat das Buch von Boudon gelesen, «wenigstens zur Hälfte». Eine faszinierende Geschichte, findet er. Er hängt allerdings auch an seinem Holzboden. Der Schreiner Martin steht dem Chronisten Martin gehörig im Weg, hätte er sie schlampiger verlegt, würde keiner lange zögern, seine Dielen hochzuhebeln.

Doch auch ohne zu wissen, was unter diesen Brettern steht, kann man sich Martins Zeit im Haus von Margot-Duclot nahe fühlen. «Es ist, als hätte es hier das 20. Jahrhundert gar nicht gegeben, als wäre Crots direkt vom Ende des 19. Jahrhunderts ins Jetzt geworfen worden.» Der 37-jährige Margot-Duclot ist vor einem Jahr von Paris ins alte Familienanwesen nach Crots gezogen. Kein Grossstadtlärm mehr, dafür eine Originaltapete aus dem 18. Jahrhundert.

Als Kind hat er alle seine Sommer-ferien im Dorf verbracht und mit den Nachbarsjungen Schafe gehütet. Nun ist er zurück und will bleiben. «Neorural» nennt er seine Frau und sich. Sie sind nicht die Einzigen hier in Crots, die der Stadt überdrüssig geworden sind und die hoffen, auf dem Land glücklicher zu werden. Vor zehn Jahren sah es noch so aus, als müsse die Dorfschule schliessen, nun gibt es pro Jahrgangsstufe wieder zwei Klassen. Im vergangenen Sommer hat die Bäckerei wieder aufgemacht, und der Bürgermeister hat einen Skatepark bauen lassen. Für Crots haben sich die Zeiten umgekehrt: Die Menschen ziehen nicht weg in die grossen Städte, sie ziehen aus den grossen Städten hierher.

Crots erlebt seine Renaissance, und Martin ist wieder da. Als hätte das Dorf gute 100 Jahre durchgeschlafen, um nun mit ihm gemeinsam wieder aufzuwachen. Im Frühling hat Franceinfo einen Dokumentarfilm über das «Geheimnis unterm Dielenboden» gesendet. Der Film zeigte ein Dorf, das sich auf Schatzsuche begibt. Das Kamerateam hat Peureux auf seinem Schloss extra mit einer Miniaturkamera ausgestattet, damit er unter seinen Fussböden filmen kann, wie sonst Ärzte bei der Endoskopie. Die Doku nimmt vorweg, was erst nach ihrer Ausstrahlung passiert: Die Dorfbewohner werden zu Holz-Tagebuch-Fans. 20 Jahre nachdem Joachim Martins Notizen gefunden wurden, sind sie in Crots nun bereit, ihn zu feiern. Sie planen eine Konferenz zu den Dielenböden, und in der Bücherei im Rathaus haben sie endlich auch ein Exemplar von Boudons «Der Fussboden von Joachim». Es ist ausgeliehen, jemand im Dorf liest es gerade. «So wie immer eigentlich», sagt die Bibliothekarin.

Erstellt: 19.10.2019, 20:10 Uhr

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