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Das tödlichste Attentat gibt es nicht mal in Las Vegas

Nach schlimmen Attentaten spricht man oft mit Superlativen. Die dritte Steigerungsform macht aber nicht immer Sinn.

Martin Ebel
Martin Ebel über den falschen Gebrauch von sprachlichen Superlativen. Video: Tamedia

Unser wöchentliches Videoformat «Die kleine Sprachsprechstunde» mit TA-Literaturredaktor Martin Ebel betrachtet sich ­im weitesten Sinn als Ratgeberkolumne. Ihr Ziel ist es, gegen sprachlichen Egalismus anzugehen. Ein Bewusstsein zu wecken für so vieles, was man tagtäglich an sprachlichem Unsinn, Geschwurbel, aber auch an subtiler Beeinflussung zugemutet bekommt (oder selbst hervorbringt).

Denn wer sein Sprachbewusstsein pflegt, lässt sich nicht so leicht benebeln. Weder von hastig verfassten journalistischen Texten, deren Urheber das Wesentliche gar nicht verstanden haben, noch von politischer Manipulation und Wahlpropaganda.

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