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Der Besuch des jungen Playboys

1976 liessen sich Gunter und Ernst Wilhelm Sachs im bündnerischen Surcuolm einbürgern. Was zog die Jetsetter in das ärmliche Bergbauerndorf in der Nähe von Ilanz?

Surcuolm ist rätoromanisch und heisst «über dem Berg». Über alle Berge nach Surcuolm in der bündnerischen Surselva flüchteten 1976 die berühmten deutschen Millionäre Ernst Wilhelm und Gunter Sachs. Die beiden Brüder verkauften in dieser Zeit ihre Anteile am Sachs-Konzern und wollten sich in Surcuolm einbürgern lassen und damit der deutschen Erbschaftssteuer entgehen.

Sie hatten ein Feriendomizil in Valbella und waren auch in Gstaad oder St. Moritz gern und oft gesehene Gäste – aber Surcuolm? Was zog die Jetsetter in das ärmliche Bergbauerndorf in der Nähe von Ilanz? Weshalb kam gerade Surcuolm zum Handkuss und sollte mit jährlich 300'000 Franken Steuern durch Ernst Wilhelm Sachs beglückt werden – mehr als der zehnfache Betrag, den das 87-Seelendorf bis dahin selber zusammengebracht hatte.

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