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«Deutschland ist ein Irrenhaus»

Komiker Oliver Polak über Paris, Humor und die «nicht entnazifizierte Seele» seiner Heimat.

Foto: Oliver Polak/wikimedia
Foto: Oliver Polak/wikimedia

Am Nebentisch füttert eine Dame ihrem Hund Wiener Schnitzel. Das berühmte Café Einstein Unter den Linden: Spitzenpolitiker kommen hier mittagessen, manchmal auch die Bundeskanzlerin. Oliver Polak, der 37-jährige Wahlberliner aus dem Emsland, trägt: Turnhose, Sneakers, Bart, Bauch. Er bestellt einen Liter Sprudelwasser und Rührei mit Lachs. Es ist nach eins, aber Polak ist eben erst aufgestanden. Der Jetlag. Polak war, mal wieder, nach New York geflüchtet. Denn Deutschland findet der jüdische Comedian manchmal unerträglich.

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