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Die gemobbte Zeitung

Der neue Besitzer der «Basler Zeitung», Moritz Suter, bezeichnet die Online-Petition «für eine SVP-unabhängige Tageszeitung» als «unglaubliches Mobbing». Hat er recht?

Protest nicht nur im Internet, sondern auch physisch: Demonstration vor dem Sitz der «Basler Zeitung» am 18. November 2010.
Protest nicht nur im Internet, sondern auch physisch: Demonstration vor dem Sitz der «Basler Zeitung» am 18. November 2010.
Mischa Christen

Mobbing, darunter versteht man in der Regel einen perfiden Psychoterror am Arbeitsplatz, das Fertigmachen eines unliebsamen Kollegen. In den letzten Jahren wurde der Begriff zunehmend auch für Vorgänge ausserhalb des Arbeitslebens angewendet, selbst in Kindergärten wird gemobbt, nicht mehr geplagt.

Moritz Suter, der Käufer der «Basler Zeitung», nahm das Wort gestern im Zusammenhang mit der Stimmungsmache gegen die Zeitung in den Mund: «Die Aktion mit den 16'000 Unterschriften war ein unglaubliches Mobbing. Das ist etwas Unschönes. Sie wissen, dass Mobbing eigentlich eine Straftat ist. Ich bin überzeugt, dass die meisten, die hier unterschrieben haben, sich dies gar nicht überlegt haben.»

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