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«Die grüne Lüge lullt uns ein»

Zynisches Marketing: Konzerne zielen mit Bio-Produkten voll auf das Gewissen der Konsumenten. Bild: Urs Jaudas

Was meinen Sie mit «grüner Lüge»?

Wie sieht das konkret aus?

Was sind die anderen Ebenen der grünen Lüge?

Was ist falsch an einem Appell an die Verantwortung des Einzelnen?

«Selbst Grosskonzerne mit katastrophalem Image wie Coca-Cola oder Nestlé fahren ungebrochen satte Profite ein.»

Unser Konsum hat also nicht, wie behauptet wird, so viel Einfluss auf die Produktionsbedingungen?

Trotzdem gibt es Erfolge.

Das klingt alles sehr pessimistisch.

Wie sieht Ihre Utopie aus?

«Das Wort ‹nachhaltig› bedeutet eigentlich nichts, es ist kein geschützter Begriff wie etwa ‹bio›.»

In Ihrem Buch greifen Sie auch die Nachhaltigkeitssiegel an. Warum?

Es gibt aber doch für derartige Produkte inzwischen einen Markt. Die Menschen sind bereit, mehr dafür zu bezahlen.

Ihr Buch hat eine polemische Note. Sie bezeichnen die gut gebildeten, umweltbewussten Konsumenten als «grüne Hedonisten». Glauben Sie, dass dies die richtige Art ist, um Menschen auf Ihre Seite zu ziehen?