Zum Hauptinhalt springen

Die Kurve schweigt

Auch nach den jüngsten Vorkommnissen schweigen die eingefleischten Fussballfans. Hooligan-Experte Thomas Busset über den Ehrenkodex und die Selbstregulierung innerhalb von Fankurven.

Vor dem Meistertitel 2006 dümpelte der FCZ jahrelang im Mittelmass herum. Bei Derbys waren die Ränge trotzdem gut gefüllt: Fans des FC Zürich freuen sich am Sonntag, 26. September 2004, über den Sieg gegen den Erzrivalen GC.
Vor dem Meistertitel 2006 dümpelte der FCZ jahrelang im Mittelmass herum. Bei Derbys waren die Ränge trotzdem gut gefüllt: Fans des FC Zürich freuen sich am Sonntag, 26. September 2004, über den Sieg gegen den Erzrivalen GC.
Steffen Schmidt, Keystone
«Das Fähnlein der drei Aufrechten» in einer Zeit, als der FCZ in Zürich vor fast leeren Rängen spielte: Nur gerade 3000 Zuschauer verfolgten am 5. April 1997 die Nationalliga-A-Finalrundenpartie zwischen dem FC Zürich und dem FC Aarau im Zürcher Letzigrund-Stadion.
«Das Fähnlein der drei Aufrechten» in einer Zeit, als der FCZ in Zürich vor fast leeren Rängen spielte: Nur gerade 3000 Zuschauer verfolgten am 5. April 1997 die Nationalliga-A-Finalrundenpartie zwischen dem FC Zürich und dem FC Aarau im Zürcher Letzigrund-Stadion.
Christoph Ruckstuhl, Keystone
Der vorläufige Tiefpunkt bezüglich Fankultur im Letzigrund: Nachdem Fans des FC Zürich Petarden in den gegnerischen Fansektor geworfen hatten, musste das Spiel vom 2. Oktober 2011 abgebrochen werden.
Der vorläufige Tiefpunkt bezüglich Fankultur im Letzigrund: Nachdem Fans des FC Zürich Petarden in den gegnerischen Fansektor geworfen hatten, musste das Spiel vom 2. Oktober 2011 abgebrochen werden.
Alessandro Della Bella, Keystone
1 / 9

Der Mann, der in Rom am FCZ-Spiel drei Finger verlor, will sich nicht zum Vorfall äussern. Warum? Das überrascht kaum. Dass solche Vorkommnisse intern geregelt werden, dass man gegen aussen schweigt, gehört zum Selbstverständnis dieser Gruppierungen. Allerdings steht die Aufarbeitung noch bevor, bei den Betroffenen und in der Fanszene.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.