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«Die Musikindustrie hat 1000 Probleme»

Die neue Musikwirtschaft ist digital, mobil und sozial orientiert. Wie kann man als Musiker da Geld verdienen? Zukunftsforscher Gerd Leonhard gibt Auskunft über seine Ideen und sein Modell einer öffentlichen Lizenz.

Die Telekommunikationsfirma TDC bietet in Dänemark bereits eine ähnliche Lösung.
Die Telekommunikationsfirma TDC bietet in Dänemark bereits eine ähnliche Lösung.
Keystone
Die Musikschaffenden Schweiz – hier die Vorstandsmitglieder Christoph Trummer, Reto Burrell, Ritschi und Sina mit Ständerat Felix Gutzwiller (ganz links) – sind von Leonhards Lösung nicht überzeugt.
Die Musikschaffenden Schweiz – hier die Vorstandsmitglieder Christoph Trummer, Reto Burrell, Ritschi und Sina mit Ständerat Felix Gutzwiller (ganz links) – sind von Leonhards Lösung nicht überzeugt.
Keystone
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Gerd Leonhard, kann man als Musiker heute im freien Markt noch Geld verdienen? Auf alle Fälle. Musiker haben bisher ja immer mit ganz verschiedenen Sachen Geld verdient, von CD-Verkauf über Filmspots bis zu Konzerten. Das kann auf dem Internet noch viel mehr Kraft entfalten, weil der Vertrieb und die Werbung da fast nichts kosten. Es gibt ja schon viele Künstler, die das Internet als Kanal nutzen, um ihre Marke aufzubauen, und mit allen möglichen Dingen Geld verdienen, nicht nur mit Musikverkauf – von Lady Gaga bis zur lokalen Jazzband. Sicherlich ist man als Musiker immer einem gewissen Darwinismus ausgesetzt, aber auch früher sind nur ganz wenige reich geworden. Wenn man das Geschäft demokratisiert, ist das sowieso besser für uns alle.

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