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Dieudonné gründet Partei

Nach den Auftrittsverboten will der französische Komiker Dieudonné M'bala M'bala eine Partei gründen – als Antwort «auf die Lakaien des Jüdischen Weltkongresses».

Dieudonné M'Bala M'Bala schockiert die Franzosen mit seinen eindeutig zweideutigen Sprüchen und seinen antisemitischen Tiraden schon seit Jahren. Dafür ist er in der Vergangenheit bereits wegen Anstiftung zu Hass und rassistischen Äusserungen zu insgesamt 65'000 Euro verurteilt worden.
Dieudonné M'Bala M'Bala schockiert die Franzosen mit seinen eindeutig zweideutigen Sprüchen und seinen antisemitischen Tiraden schon seit Jahren. Dafür ist er in der Vergangenheit bereits wegen Anstiftung zu Hass und rassistischen Äusserungen zu insgesamt 65'000 Euro verurteilt worden.
Didier Jouret, Keystone
Im Januar 2014 trat er eine neue Polemik um seine Person los, indem er den jüdischen Radiojournalisten Patrick Cohen mit den folgenden Worten bedachte: «Wenn ich Patrick Cohen am Radio höre», sagte Dieudonné in seiner Show, «denke ich mir, die Gaskammern . . . schade!»
Im Januar 2014 trat er eine neue Polemik um seine Person los, indem er den jüdischen Radiojournalisten Patrick Cohen mit den folgenden Worten bedachte: «Wenn ich Patrick Cohen am Radio höre», sagte Dieudonné in seiner Show, «denke ich mir, die Gaskammern . . . schade!»
Mohammed Messara, Keystone
Auch in der Schweiz ist Dieudonné kein Unbekannter: Im Februar 2004 wehrte sich Patrice Mugny (l.), der damalige Kulturvorsteher der Stadt Genf, gegen einen Auftritt von Dieudonné in der Rhonestadt. Nachdem dieser sich brieflich für seine gemachten Äusserungen entschuldigt hatte, wurde ihm sein Auftritt dennoch ermöglicht.
Auch in der Schweiz ist Dieudonné kein Unbekannter: Im Februar 2004 wehrte sich Patrice Mugny (l.), der damalige Kulturvorsteher der Stadt Genf, gegen einen Auftritt von Dieudonné in der Rhonestadt. Nachdem dieser sich brieflich für seine gemachten Äusserungen entschuldigt hatte, wurde ihm sein Auftritt dennoch ermöglicht.
Laurent Gilliéron, Keystone
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Im Januar wurde ihm der Auftritt mit seinem Kabarettprogramm in Frankreich verboten, jetzt gründet er eine Partei: Nach Recherchen eines französischen Onlinemagazins ist der französische Komiker Dieudonné M'bala M'bala damit beschäftigt, eine Partei zu gründen, die sich Nationale Versöhnung (Réconciliation Nationale) nennt. Dieudonné selbst sieht die Parteigründung als Antwort «auf die Lakaien des Jüdischen Weltkongresses», eine «mafiöse und satanistische Organisation», die das oberste französische Verwaltungsgericht im Januar 2014 dazu gebracht habe, ihn mit einem Aufführungsverbot zu belegen.

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