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Ein Ständchen zu Castros 85. Geburtstag

Zu Ehren des früheren kubanischen Staatschefs Fidel Castro wurde am Freitag in Havanna ein Konzert veranstaltet. An der «Serenade an die Treue» traten ein Dutzend Musiker für das Geburtstagskind auf.

War selber nicht am Konzert: Fidel Castro, hier am Parteitag im April 2011.
War selber nicht am Konzert: Fidel Castro, hier am Parteitag im April 2011.
Keystone
Volksmusik für den Chef: Die Band Pueblo Nuevo spielt im Karl Marx Theater.
Volksmusik für den Chef: Die Band Pueblo Nuevo spielt im Karl Marx Theater.
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Ranghohe Gäste: Vizepräsident Jose Ramon Machado Ventura sitzt zwischen Guillermo Garcia (l.) und Kulturminister Abel Prieto.
Ranghohe Gäste: Vizepräsident Jose Ramon Machado Ventura sitzt zwischen Guillermo Garcia (l.) und Kulturminister Abel Prieto.
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Der frühere kubanische Staatschef Fidel Castro ist am Samstag 85 Jahre alt geworden. Öffentliche Geburtstagsfeiern waren keine geplant. Bereits am Abend zuvor wurde der einstige Revolutionsführer in der Hauptstadt Havanna mit einem grossen Konzert geehrt.

Fast ein Dutzend Sänger und Musiker aus neun lateinamerikanischen Ländern haben am Freitag im Konzert zu Ehren Castros gegeben. Das Konzert sei eine «Hommage an das Leben eine Mannes, eines Volkes, einer Nation und einer Revolution», schrieb die kommunistische Parteizeitung «Granma».

Fidel Castro ist seit 2006 nicht mehr an der Macht, als er schwer erkrankte. Damals übergab er vorübergehend seine Befugnisse an seinen jüngeren Bruder Raul Castro. 2008 verzichtet Fidel Castro dann offiziell auf die Präsidentschaft.

Konzert ohne das Geburtstagskind

In Anspielung auf Castros Vornamen trug das Konzert den Titel «Serenade to Fidelity», Serenade an die Treue. Aber weder Fidel noch sein Bruder Raoul Castro waren bei dem Konzert zugegen. Gekommen war aber unter anderem Vizepräsident Jose Ramon Machado Ventura. Zu den Stars des Abends gehörte Omara Portuondo, die Sängerin der Gruppe Buena Vista Social Club. Daneben traten noch eher regional bekannte Musiker wie die Venezolanerin Cecilia Todd, Daniel Viglietti aus Uruguay, Pancho Villa aus Chile und die Argentinierin Liliana Herrero auf.

Castro war zuletzt selten in der Öffentlichkeit zu sehen. Bei einem kurzen Auftritt im April auf dem Parteitag der Kommunistischen Partei schien er unsicher auf den Beinen zu sein.

dapd/kpn

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