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«Ein zweiter Planet ist die beste Lebensversicherung»

Newt Gingrich verspricht den Amerikanern eine Mondstation. Wozu die Menschheit eine solche braucht, wieso Obama ein Problem ist – und wer das Rennen zum Mars gewinnt, erklärt Bruno Stanek.

Herr Stanek, der republikanische Präsidenschaftskandidat Newt Gingrich verspricht den Amerikanern eine Mondstation – falls sie ihn zum Präsidenten wählen. Ist das ein realistisches Versprechen oder bloss Wahlkampf? Beides. Ein grosser Teil der Intelligenzija in den USA – nicht nur die Söhne und Töchter der Mondastronauten, Wissenschaftler und Ingenieure von damals – sind für die Erschliessung von neuen Horizonten. Dies haben seriöse Befragungen immer wieder ergeben. Obama hat eine andere Ausbildung und Weltanschauung. Er glaubte, mit der Zerstörung der Forschungsprogramme seiner Vorgänger die Gunst der Wählerschaft zu gewinnen. Das ist Wahlkampf, und nicht, dass ein Präsidentschaftskandidat wirklich auf die Wünsche des Volkes hört.

Präsidenten vor Gingrich haben auch schon eine Mondstation versprochen. Bis jetzt hat es niemand umsetzen können. Wieso? Die Wahl von Obama hat das bereits erfolgreich begonnene Constellation-Programm mit fiesen Winkelzügen zerstört und bereits mehr Schaden angerichtet als Einsparungen gebracht. Natürlich hat das auch in Europa (ausser bei wissenschaftlich-technisch Kundigen) Jubel bewirkt, weil die europäischen Raumfahrtprogramme finanziell und technisch noch viel mehr auf der Kippe stehen und natürlich niemand darüber berichten will.

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