Zum Hauptinhalt springen

Eine Kirche macht Fotos

Heute wird in Zürich der mit 15'000 Franken dotierte Swiss Photo Award verliehen. Nominiert ist unter anderem eine Fotokünstlerin, die Räume in Kameras verwandelt.

Es klingt ein wenig absurd, was die Zürcher Fotokünstlerin Andrea Good macht. Statt ganz normal mit einer digitalen oder herkömmlichen analogen Kamera zu fotografieren, geht sie zurück in die Zeiten, als noch mit der Camera obscura oder der Lochkamera fotografiert wurde. Die Camera obscura ist ein Raum oder Behälter mit einem Loch. Wenn nun Licht durch dieses Loch fällt, entsteht ein Bild auf dem Kopf.

Andrea Good fotografiert also wie die Fotografen von anno dazumal, mit der Ausnahme, dass sie kuriose Orte als Kamera wählt: einen Container, ein Büro oder eine Kirche. Die grossformatigen Fotos von 6,76 auf 7,32 Meter sind nun für den Swiss Photo Award nominiert, der heute Freitag vergeben wird. Die Jury mit Frank Bodin, Urs Stahel, dem Direktor des Fotomuseums Winterthur, und Barbara Stauss, Bildchefin der Zeitschrift «Mare», wird die 18 Fotoarbeiten live kommentieren und daraus einen Sieger küren. In der obigen Bildstrecke sind alle Nominierten für den Swiss Photo Award zu sehen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch