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Erst munter, dann müde

Grau ist er geworden, Barack Obama. Dass Politik kein Jungbrunnen ist, zeigen diese Vorher-Nachher-Fotos.

Barack Obama tritt nach acht Jahren als Präsident der USA ab. Obama, 2008 noch der Mann des «Changes», ist hagerer geworden und grau. Einst als frische Kraft gestartet, über die Jahre etabliert, schliesslich zu scheinbar ewigen Vorsitzenden geworden: Weitere Beispiele im Amt mächtig gealterter Politiker sehen Sie, wenn Sie nach unten scrollen. Welches Bild wir von diesen Politikern in Erinnerung behalten (jung oder alt, müde oder vital) – darüber entscheiden die historischen Momente, die ihre Karriere definieren.

Franklin D. Roosevelt wurde 1933 als ambitionierter Reformer zum US-Präsidenten gewählt. Er starb 1945 im Amt, entkräftet von den Strapazen des Zweiten Weltkriegs und diverser Gebrechen. (Hulton Archive/Getty Images; Fox Photos/Getty Images)

Wladimir Putin ist seit dem Jahr 2000 (Bild 1) russischer Präsident, mit einer Zwischenphase als Ministerpräsident von 2008 bis 2012. Die jungenhaften Züge sind bis 2016 (Bild 2) einem härteren Profil gewichen. (Michel Euler/AP/Keystone; Adam Berry/Getty Images)

Der Sozialdemokrat Tony Blair stand bei seinem Amtsantritt 1997 für eine neue Linke, für «Cool Britannia». Als er 2007 ging, war er durch den Irakkrieg diskreditiert. Und grau. Charles Miller/AP/Keystone; Oliver Weiken/EPA/Keystone

In Deutschland gibt es keine Amtszeitbeschränkung fürs Kanzleramt. Bereits seit 2005 ist Angela Merkel im Amt (Bild 1), und auch an ihr hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen. (Charles Miller/AP/Keystone; Oliver Weiken/EPA/Keystone)

Ein Phänomen ist Doris Leuthard, die nun seit zehn Jahren im Bundesrat sitzt – und dabei irgendwie nur sehr langsam zu altern scheint (Bild 1 ist von 2006, Bild 2 von 2016). (Yoshiko Kusano/Keystone; Anthony Anex/Keystone)

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