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Erzähl doch mal!

Auf dem neuen Internetportal Meet-My-Life kann man seine Lebensgeschichte online niederschreiben. Historiker erhoffen sich so Zugriff auf neue Quellen.

Es muss nicht immer gleich ein Buch sein, damit von einem Leben etwas für die Nachwelt erhalten bleibt. Foto: Alamy
Es muss nicht immer gleich ein Buch sein, damit von einem Leben etwas für die Nachwelt erhalten bleibt. Foto: Alamy

Autobiografisches Schreiben ist zurzeit äusserst beliebt: Wer nicht Tagebuch führt, schreibt vermutlich an seiner Biografie, auch wenn es nichts Weltbewegendes zu berichten gibt. Einfach nur so für sich, um abgelegte Zeiten nochmals zu durchleben, oder für die Kinder. Damit etwas bleibt, wenn man den Abtritt von dieser Welt gemacht hat. Meistens verbleiben die Aufzeichnungen auf dem heimischen PC oder landen ausgedruckt in privaten Schubladen. Die meisten Schicksale aber werden gar nicht niedergeschrieben, sie sind «Oral History» und überdauern höchstens eine oder zwei Generationen. Tausende Lebensgeschichten und mit ihnen gelebte Volkskultur verflüchtigen sich – und gehen der Forschung verloren.

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