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Es zwitschert mehr denn je

In der neuen deutschen Literatur wimmelt es nur so von Vögeln und Vogelfans. Birdwatching liefert Tipps für ein Leben voll Würde, Frieden – und Liebe.

Ornithologen sind die Romanhelden der Stunde. Foto: USFWSmidwest/Flickr
Ornithologen sind die Romanhelden der Stunde. Foto: USFWSmidwest/Flickr

Marcel Reich-Ranicki höhnte gern, Schriftsteller verstünden von Literatur so viel wie Vögel von Ornithologie. Das mag stimmen. Von Vogelkunde verstehen sie jedenfalls mehr als die meisten Kritiker, zumindest in der angelsächsischen Literatur. Agatha Christie und Margaret Atwood waren passionierte Bird-Watcher, Ian Flemings James Bond verdankt seinen Namen einem berühmten Ornithologen. Und Jonathan Franzen hat in Essays oder auch in seinem Roman «Freiheit» immer wieder auf sein «Vogelproblem» hingewiesen: also auf die fast irrationale Begeisterung für Halsbandschnäpper, Wilson-Drosseln und andere seltene, hoch fliegende Sänger und Nestbaukünstler. (Tauben, Möwen, Spatzen und das ganze massenhafte Ungeziefer der Lüfte gehören natürlich nicht dazu.)

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