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Flugversuche nach dem Krieg

Das Bild Afghanistans wird vor allem von ausländischen Fotoreportern geprägt. Ganz anders nehmen afghanische Fotografen den aktuellen Alltag wahr, wie eine Ausstellung im Berner Kornhausforum zeigt.

Volksfest in Kabul: «Das geläufige Bild von den Frauen in Afghanistan muss dringend revidiert werden.»
Volksfest in Kabul: «Das geläufige Bild von den Frauen in Afghanistan muss dringend revidiert werden.»
Najibullah Musafer/zvg
Die Bilder sind bereits in neun Provinzen Afghanistans ausgestellt worden.
Die Bilder sind bereits in neun Provinzen Afghanistans ausgestellt worden.
Najibullah Musafer/zvg
Fotografen braucht das Land: «Die Leute haben in Afghanistan kaum Möglichkeiten zu reisen, also sind sie auf Bilder aus den anderen Landesteilen angewiesen», sagt  Najibullah Musafer.
Fotografen braucht das Land: «Die Leute haben in Afghanistan kaum Möglichkeiten zu reisen, also sind sie auf Bilder aus den anderen Landesteilen angewiesen», sagt Najibullah Musafer.
Najibullah Musafer/zvg
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«Früher war das Fotografieren in Afghanistan gefährlich», sagt Najibullah Musafer. Früher, das war im letzten Jahrhundert, in den langen Jahren des Bürgerkriegs und der Herrschaft der bilderstürzlerischen Taliban. Sosehr die Fotografie den studierten Kunsthistoriker bereits damals interessierte – seine Kamera benutzte er nur selten. Er war Künstler und unterrichtete Malerei.

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