Fünf Autoren, die ihre Leser betrogen

Claas Relotius hat beim «Spiegel» einen Skandal verursacht. Er ist nicht der erste Reporter, der mit erfundenen Geschichten Preise absahnte.

«Wahrheit und Wirklichkeit in den Medien sind ein Mythos»: Tom Kummer, gestrauchelter Starreporter aus der Schweiz, bei einer Diskussion in Heidelberg im Jahr 2000.

«Wahrheit und Wirklichkeit in den Medien sind ein Mythos»: Tom Kummer, gestrauchelter Starreporter aus der Schweiz, bei einer Diskussion in Heidelberg im Jahr 2000. Bild: Keystone

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Es gibt sie immer wieder: Journalisten, die Figuren, Schauplätze, Zitate, ja ganze Geschichten erfinden. Oder die von anderen Autoren abschreiben. Reporter (und vereinzelt auch Reporterinnen), die das Grundvertrauen missbrauchen, das man der Aufrichtigkeit und Integrität eines anderen prinzipiell entgegenbringt, solange man nicht mit dem Gegenteil konfrontiert wird. Claas Relotius, der soeben als Fälscher enttarnte «Spiegel»-Redaktor, hat zahlreiche Vorgänger.

Hier sind fünf andere Beispiele aus einem in der Geschichte des Journalismus unrühmlichen Kapitel.

Den achtjährigen heroinsüchtigen Jungen Jimmy hatte sie erfunden: Pulitzerpreis-Gewinnerin Janet Cooke. Foto: Getty Images

Janet Cooke, aufgeflogen 1981: Die häufige Erklärung, es sei einerseits der Konkurrenzdruck und andererseits die unendliche, allzeit zugängliche Materialfülle des Internets, die Journalisten zu Lügengeschichten verleiten, kann auf Janet Cooke nicht zutreffen. Denn dazu liegt der Fall zu lange zurück. Die «masslose Ambition» junger ehrgeiziger Reporter, mit welcher die «Washington Post» damals den Skandal um Janet Cooke erklärte, führt heute hingegen auch der «Spiegel» bei Relotius an.

Janet Cooke war 26 Jahre alt und Journalistin der «Washington Post», als sie einen Artikel mit dem Satz begann: «Jimmy ist acht Jahre alt, ein Rauschgiftsüchtiger in der dritten Generation, ein altkluges Bürschchen mit braunen Haaren, samtenen Augen und Injektionsnarben, die gleich Sommersprossen die babyweiche Haut seiner dünnen Arme übersäen.» Weiter heisst es in der am 28. September 1980 publizierten Reportage «Jimmys Welt»: «Die Heroinnadel sinkt in Jimmys Haut wie ein Strohhalm in die Mitte einer frisch gebackenen Torte.»

Offensichtlich verbindet die Neigung zu Pathos und Kitsch über die Jahrzehnte hinweg die damalige Starreporterin der «Washington Post» mit dem soeben entlarvten Hamburger «Spiegel»-Journalisten. Doch die amerikanische Öffentlichkeit war aufgewühlt, und selbst Nancy Reagan bat die Behörden darum, den angeblich heroinsüchtigen Achtjährigen aufzuspüren und ihm zu helfen. Die Autorin der Reportage behauptete, sie habe Jimmy, seiner Mutter und deren Liebhaber versprochen, ihre Identität geheim zu halten. Washingtons Polizei suchte vergeblich nach dem Kind, was in der Redaktion der «Washington Post» erste Zweifel an Cookes Glaubwürdigkeit aufkommen liess.

«Im Wesentlichen eine Erfindung»: Das Entschuldigungsschreiben von Janet Cooke, in dem sie auch ihre Kündigung bekannt gibt. (Als Publikationsdatum ihres Artikels nennt sie den 28. September 1981. Der Text erschien allerdings am 28. September 1980.)

Dennoch erhielt die junge Afroamerikanerin 1981 die höchste Auszeichnung, die der amerikanische Medienbetrieb zu vergeben hat: den Pulitzerpreis. Cooke hatte allerdings schon zuvor ihren Lebenslauf mit erfundenen Studienabschlüssen aufpoliert, und nun fügte sie französische, italienische und portugiesische Sprachkenntnisse hinzu, die sie offensichtlich nicht besass. So wurden auch die alten Zweifel an der Wahrhaftigkeit ihrer preisgekrönten Reportage wieder wach. Schliesslich gestand Cooke unter dem Druck ihrer Vorgesetzten, das heroinabhängige Kind erfunden zu haben. Den Pulitzerpreis gab sie zurück.

Besonders peinlich war der Skandal für die «Washington Post», weil Cookes direkter Vorgesetzter Bob Woodward hiess – der journalistische Held, der den Watergate-Skandal aufgedeckt hatte (und vor kurzem ein aufsehenerregendes Buch über Donald Trump publiziert hat). Laut einem langjährigen Journalisten der «Washington Post» bedeutete der Fall Janet Cooke «für den Medienbetrieb dasselbe wie Vietnam und Watergate für das politische Establishment». Dass ausgerechnet Woodward seine Untergebene phasenweise gegen aufkommende Zweifel verteidigt hatte, liess seine Gegner in der Politik und seine Neider bei den Medien befriedigt nicken.

Zu Janet Cookes Bewunderern gehörte auch der kolumbianische Schriftsteller Gabriel García Márquez. Am 29. April 1981 kommentierte er den Fall in der spanischen Zeitung «El País». Seine Ausführungen enden mit dem Satz: «Es wäre ungerecht gewesen, ihr den Pulitzerpreis zu verleihen, aber noch ungerechter wäre es, ihr den Literaturnobelpreis vorzuenthalten.» Ein Jahr später sollte ihn stattdessen der Kolumbianer bekommen.


Schuf eine Website für ein fiktives Unternehmen: Der US-amerikanische Autor Stephen Glass.

Stephen Glass, aufgeflogen 1998: Der Fall des Reporters, der für das amerikanische Politmagazin «The New Republic» schrieb, weist deutliche Gemeinsamkeiten mit jenem des «Spiegel»-Autors Relotius auf. Das zeigen schon die ersten Sätze eines Artikels, in dem «El País» in seiner Ausgabe vom 29. Mai 1998 den damals 26-jährigen Glass beschrieb. «Stephen Glass gelangte an Orte, wo kein anderer Reporter hinkam, er interviewte Personen, die für seine Kollegen unerreichbar waren, er sammelte Unmengen von Daten, Anekdoten und Zitaten und kam mit Geschichten in die Redaktion zurück, die laut nach der Titelseite riefen.»

Glass schrieb gelegentlich auch für die Publikationen «Rolling Stone», «Harper’s Magazine» und in einem Fall für eine Wochenbeilage der «New York Times». Enttarnt wurde er aufgrund einer Reportage über einen 15-jährigen Hacker namens Ian Restil, der angeblich in das IT-System der kalifornischen Firma Jukt Micronics eingedrungen war und später von derselben Firma als Sicherheitsspezialist eingestellt wurde. Ein Onlinejournalist der Zeitschrift «Forbes» fand heraus, dass weder der Hacker noch die Firma Jukt Micronics existierten. Um das Produkt seiner Fantasie glaubwürdig erscheinen zu lassen, hatte Glass für das angebliche Unternehmen eine Website geschaffen und einen Telefonbeantworter installiert.

Es stellte sich heraus, dass mindestens 27 von insgesamt 41 Artikeln, die Glass für «The New Republic» geschrieben hatte, ganz oder teilweise gefälscht waren. Ähnlich wie Relotius vermischte er häufig die Resultate einwandfreier Recherchen mit fiktionalen Elementen.

Nach seiner Enttarnung studierte Glass Jurisprudenz. Seine Bemühungen, in New York als Anwalt zugelassen zu werden, blieben jedoch erfolglos. Ausserdem verfasste er einen Roman. Seine Geschichte erzählt der Film «Shattered Glass» aus dem Jahr 2003. Heute arbeitet Glass als Angestellter einer Anwaltskanzlei in Los Angeles.


Der heutige «Weltwoche»-Chef Roger Köppel war ein begeisterter Abnehmer seiner Texte: Der Schweizer Journalist und Autor Tom Kummer. Foto: BZ-Archiv

Tom Kummer, aufgeflogen 2000: Der Berner Journalist Tom Kummer ist in der deutschsprachigen Publizistik der Grossmeister des manipulierten Interviews. Aus Los Angeles lieferte er dem Magazin der «Süddeutschen Zeitung», dem «Tages-Anzeiger-Magazin» sowie mehreren Publikationen, für die er als freier Autor arbeitete, erfundene oder aus bereits vorliegenden Zitaten zusammengebastelte Interviews mit Hollywoodprominenten, etwa Bruce Willis, Sharon Stone, Brad Pitt, Courtney Love, Kim Basinger. Auch mehrere von Kummers Reportagen enthalten fiktionale Elemente.

Die beiden damaligen Chefredaktoren des SZ-Magazins, Ulf Poschardt und Christian Kämmerling, wurden wegen der gefälschten Kummer-Interviews entlassen. Ein begeisterter Abnehmer war auch der damalige Chef des «Magazins» des «Tages-Anzeigers», Roger Köppel, der heute die «Weltwoche» leitet.

Bemerkenswert am Fall Tom Kummer sind mehrere Dinge. Zum Beispiel die Tatsache, dass der Journalist nach seiner Enttarnung keinerlei Reue zeigte, sondern sein Vorgehen zu einer eigenen journalistischen Gattung (Borderline-Journalismus, Faction) adelte und zu einem subversiven Akt gegenüber den allmächtigen Medien stilisierte. Daran hält er bis heute fest.

Etwas vereinfacht lässt sich seine Argumentation so wiedergeben: Die Wirklichkeit ist für einen Journalisten ohnehin nicht objektiv erfassbar, also spielt es keine Rolle, wenn die unvermeidliche Subjektivität seiner Wahrnehmung vollends ins Fiktionale kippt. «Objektivität ist genauso wie Wahrheit und Wirklichkeit in den Medien ein reiner Mythos», schrieb Kummer 2012 in der Publikation «Vocer». Jene Journalisten, die an diesem angeblichen Mythos festhalten, nennt er «Authentizisten».

Sendung «Kulturzeit» über «Bad Boy Kummer». Quelle: Youtube/3sat

Selbst wenn man im Nachhinein immer klüger ist: Bemerkenswert ist auch, mit welcher Naivität die erwähnten Chefredaktoren auf Kummer hereingefallen sind. Dass ausgerechnet ein unbekannter Schweizer in Hollywood im Handumdrehen all die exklusiven Star-Interviews bekommt, um die sich renommierte amerikanische Publikationen und grosse TV-Sender jahrelang bemühen, und dies oft erfolglos – so etwas immer und immer wieder zu glauben, ist völlig verblendet. Verstärkt wird dieser Eindruck noch, wenn man die intimen, skurrilen, witzigen und brillanten Aussagen nachliest, welche die Prominenten im Gespräch mit Kummer geäussert haben sollen. Wenn sich Kummer mit dem Argument verteidigt, seine Chefs in Deutschland und der Schweiz hätten im Grunde gewusst, was er tue – oder es zumindest wissen müssen –, muss man sagen: In diesem Punkt hat er recht.

Nachdem der Skandal um Kummer aufgeflogen war, publizierten die Medien jahrelang nichts mehr von ihm. Während dieser Zeit arbeitet Kummer als Lehrer für Paddle Tennis (Tennis auf kleinem Feld und mit besonderem Schläger). Später sollte er mehrmals die Gelegenheit erhalten, wieder journalistisch tätig zu werden, etwa in der «Weltwoche» oder im Magazin «Reportagen». Das ist ein weiterer erstaunlicher Aspekt dieser Geschichte. Kummer machte jedoch seine Comeback-Chancen zunichte, indem er sich Plagiatsvorwürfen aussetzte.

2010 erschien der Dokumentarfilm «Bad Boy Kummer», bei dem der Journalist Miklós Gimes Regie geführt hatte. Seit 2016 lebt Kummer wieder in Bern. Vergangenes Jahr erschien sein autobiografisch inspirierter Roman «Nina & Tom».


Er gab während des Irakkriegs vor, unermüdlich im ganzen Land herumzureisen: Der frühere «New York Times»-Reporter Jayson Blair. Foto: Getty Images

Jayson Blair, aufgeflogen 2003: Was der «Spiegel» am Mittwoch im Fall Relotius getan hat, nämlich in einem ausufernd langen Text über die Lügen eines eigenen Reporters und über die Scham einer ganzen Redaktion zu berichten, dazu war am 11. Mai 2003 auch die «New York Times» gezwungen. Sie begann damit auf ihrer Frontseite und setzte die quälende Selbstbezichtigung im hinteren Teil der Ausgabe über vier Seiten fort. Was der Journalist Jayson Blair in der gemeinhin als «beste Zeitung der Welt» geltenden Publikation angerichtet hatte, sei ein «Tiefpunkt in der 152-jährigen Geschichte dieser Zeitung».

Der Journalist war 23 Jahre alt, als er Redaktor der «New York Times» wurde. In den vier Jahren seiner Tätigkeit war er durch Schnelligkeit, Brillanz und unglaubliche Produktivität aufgefallen. Einmal hatte ihn ein Vorgesetzter ermahnt, sein überhastetes Leben zu ordnen und aufzuhören, sich von Whiskey und Zigaretten zu ernähren. Während des Irakkriegs gab Blair vor, unermüdlich in den USA herumzureisen, um Kriegsverletzte, zurückgebliebene Ehefrauen, um ihre gefallenen Söhne trauernde Eltern zu porträtieren und zu interviewen. In Wirklichkeit blieb er immer in New York. Alle seine ergreifenden Geschichten waren erfunden, Zitate von anderen Zeitungen geklaut, Personen aufgrund von Fotos beschrieben. Dass er keine Belege für die angeblichen Flugreisen, für Hotelübernachtungen und gemietete Autos einreichte, realisierte niemand.

Blairs Machenschaften flogen auf, weil er ganze Passagen aus einem Interview der texanischen Zeitung «San Antonio Express-News» abgeschrieben hatte und dies deren Chefredaktor bemerkte. Jayson Blair rechtfertigte seine Taten mit dem enormen Produktivitätsdruck, den ihm seine Vorgesetzten auferlegten, im Bestreben, auf dem Onlinekanal der «New York Times» schneller zu sein als alle anderen Internetportale und sämtliche Fernsehsender. In einem Interview sagte Blair später, er habe die Hektik auf der Redaktion einzig dank Alkohol und Kokain ausgehalten.

Eine besondere Dimension erhielt der Fall dadurch, dass Jayson Blair Afroamerikaner ist. Laut einigen seiner Kollegen hatte er den atemberaubenden Aufstieg in so jungen Jahren auch der Tatsache zu verdanken, dass die Chefredaktion einen Schwarzen fördern wollte, um das progressiv-linksliberale Image der «New York Times» zu stärken.

Nach seiner Enttarnung versank Blair zunächst in Depressionen. Er musste sich in Suchtkliniken behandeln lassen. Später beschrieb er seine Zeit bei der «New York Times» in einem Buch. Er gründete eine Hilfsgruppe für Personen mit bipolarer Störung, einer psychischen Krankheit, unter der Jayson angeblich selbst leidet.


Wollte Michail Gorbatschow und den Papst zum exklusiven Gespräch getroffen haben: Der italienische Journalist Tommaso Debenedetti.

Tommaso Debenedetti, aufgeflogen 2010: Der Enkel des bekannten Literaturkritikers Giacomo Benedetti ist eine Art italienischer Tom Kummer. Im Jahr 2000 erfand er erstmals ein Interview, und zwar mit dem amerikanischen Schriftsteller Gore Vidal. Später fabrizierte er Gespräche mit den Autoren Philipp Roth, Mario Vargas Llosa, John Grisham, José Saramago, Noam Chomsky und anderen. Auch Michail Gorbatschow und den Papst wollte Debenedetti zum exklusiven Gespräch getroffen haben. Die Interviews erschienen in zahlreichen italienischen Publikationen.

Philipp Roth liess Debenedetti 2010 bekennen, er sei sehr enttäuscht von Barack Obama. Als der amerikanische Schriftsteller darauf angesprochen wurde, bestritt er, jemals ein Interview mit Debenedetti geführt zu haben. Auch weitere Schriftsteller, bei denen das amerikanische Magazin «New Yorker» nachfragte, hatten noch nie vom Italiener gehört. Zunächst beharrte Debenedetti darauf, die Gespräche geführt zu haben. Die Autoren hätten bloss Angst, zu ihren Aussagen zu stehen. In einem von «El País» veröffentlichten Artikel räumte Debenedetti schliesslich seine Fälschungen ein. Er rechtfertigte sich damit, dass das ganze italienische Mediensystem völlig verlogen sei. Er habe es mit dessen eigenen Mitteln bezwungen. «Mir gefällt es, der König der Lüge zu sein», schrieb Debenedetti.

Angeblich um der Öffentlichkeit vorzuführen, wie einfach es im Zeitalter von Internet und Social Media sei, weltweit Lügen zu verbreiten, schuf Debenedetti auch gefälschte digitale Profile von Prominenten und Institutionen. Vor zwei Jahren verbreitete er über ein gefälschtes Twitter-Profil des Verlags Alfaguara, der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa sei einem Herzinfarkt erlegen. (Redaktion Tamedia)

Erstellt: 20.12.2018, 19:09 Uhr

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