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«Geld soll Erkenntnis auslösen»

Der schweizerisch-angolanische Investor Jean-Claude Bastos hat auf dem Monte Verità ein Utopistenfestival mitgegründet, das ab 10. April zum zweiten Mal stattfindet. Ein Gespräch über das Mäzenatentum.

Mit Jean-Claude Bastos sprach Philippe Zweifel
Hier debattieren Denker über Utopien und Dämonen: Das Hotel auf dem Monte Verità bei Ascona.
Hier debattieren Denker über Utopien und Dämonen: Das Hotel auf dem Monte Verità bei Ascona.
Gaëtan Bally, Keystone

Die Utopisten auf dem Monte Verità waren antibürgerlich und antikapitalistisch. Wieso engagieren Sie sich gerade hier?

Das muss man in einem grösseren Rahmen sehen. Ich interessiere mich sehr für künstliche Intelligenz und bin überzeugt, dass der Mensch zunehmend von Maschinen ersetzt wird, wenn wir nicht jetzt Gegensteuer geben. Doch das aktuell geförderte Denken basiert vor allem auf Wahrscheinlichkeiten und nicht auf Intuition. Das ist das Gegenteil meines Denkens, ich erachte es als gefährlich.

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