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Heinz Spoerlis letzte Premiere am Opernhaus

Ballettdirektor Heinz Spoerli nimmt seinen Abschied mit zwei legendären Figuren der Kulturgeschichte: dem Frauenheld Don Juan und dem Possenreisser Till Eulenspiegel.

Der erste Schritt zum Abschied ist getan: Am Opernhaus in Zürich war Premiere des letzten Stücks von Heinz Spoerli. (Fotoprobe vom 22. März 2012)
Der erste Schritt zum Abschied ist getan: Am Opernhaus in Zürich war Premiere des letzten Stücks von Heinz Spoerli. (Fotoprobe vom 22. März 2012)
Keystone
Mit Frauenheld Don Juan und Possenreisser Till Eulenspiegel nahm der Ballettdirektor Abschied.
Mit Frauenheld Don Juan und Possenreisser Till Eulenspiegel nahm der Ballettdirektor Abschied.
Keystone
Ballerina oder Erscheinung? Fotoprobe vom 22. März 2012.
Ballerina oder Erscheinung? Fotoprobe vom 22. März 2012.
Keystone
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Als Heinz Spoerli am Ende des dreiteiligen Ballettabends auf der Bühne erschien, brandete ihm grosser Applaus entgegen. Der galt nicht nur der choreografischen Leistung dieser Premiere, sondern jenem Mann, der 16 Jahre das Zürcher Ballett geleitet hat.

Ganz im Sinne eines Resümees sind auf der Titelseite des aktuellen Programmhefts die Namen sämtlicher Tänzerinnen und Tänzer abgedruckt, die je in der Ära Spoerli engagiert waren. Die Solisten sind mit gelber Farbe herausgehoben. Einer davon, der kraftvolle und technisch hoch virtuose Vahe Martirosyan, verkörperte in der choreografischen Uraufführung von «Don Juan» den Helden, Prototyp des Machos und erotischen Verführers schlechthin. Wenn er auftritt, zoomen alle Frauenblicke synchron in seine Richtung, es fällt auch schon mal die eine oder andere überwältigt in Ohnmacht.

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