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Her mit dem Jack Russell!

Meghan und Harry sind weg. Jetzt können die restlichen Royals endlich durch eine Welpenfamilie ersetzt werden. Eine Glosse.

Die mittlerweile entfernten Wachsfiguren von Harry und Meghan im Londoner Kabinett der Madame Tussaud. Im Hintergrund andere Royals.
Die mittlerweile entfernten Wachsfiguren von Harry und Meghan im Londoner Kabinett der Madame Tussaud. Im Hintergrund andere Royals.
Keystone

Die Welt ist stolz auf Meghan. Weil sie als selbstbewusste Frau ins Königshaus hineinging und kurz darauf wieder herauskam. Bravo! Auf Harry ist die Welt auch stolz, aber etwas weniger. Er hat brav pariert, sagt man. Vielleicht war es auch anders.

Worauf wir uns wie stets verlassen können: auf die nudistischen Nachfahren des Adam Riese, die sogenannten nackten Zahlen. Weil Meghan und Harry «finanziell unabhängig» sein wollen, kassiert Grossbritannien zwei Royals. Jetzt, da die Buchprüfer durch Schloss Windsor schleichen, dürfte es den Engländern dämmern: Eigentlich können sie sich das Königshaus ja komplett sparen. Nach einer langen Zeit der komischen Kostüme und kuriosen Neurosen ist der Moment für den «Rylxt» gekommen. Allen wäre gedient mit dem «Rylxt». Vor allem aber der Queen (93). Sie könnte endlich tun, was sie wirklich will.

Als Ersatz für das institutionelle Kuschelbedürfnis der Briten bietet sich eine mittelgrosse Welpenfamilie vom Typ Jack Russell an. Man darf sie ruhig «The Royal Dogs» nennen, und sogar eine goldige Verzierung der Hundehütte liegt drin. Jack Russell haben unschlagbare Vorteile. Erstens sind sie viel billiger als die heutigen Royals. Selbst dann, wenn sie tagein tagaus Kaviar und Coq au vin fressen. Zweitens sind sie herziger als die heutigen Royals. Kate Middleton kann im Jöö-Wettbewerb ihren Sprösslingen noch so flauschige Pullis anziehen – Hunderte Jahre unerbittliche Zucht allerschnuckeligster Hunde übertrifft sie nie. Drittens sind Jack Russell weniger peinlich als die heutigen Royals. Weder werden sie als Nazi verkleidet an einer Party auftauchen, noch wollen sie «finanziell unabhängig» sein.

Wir sehen: Alles spricht für die herzigen Jack Russell, und nichts für die ollen Royals. Boris Johnson wäre sicher dafür. Ob mit dem Jack Russell an der Urne oder mit der Queen beim Tee – who can tell the difference?

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