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«Ich tanzte drei Stunden um Che Guevara herum»

René Burri ist einer der bedeutendsten Fotografen seiner Generation und erhält heute den Swiss Press Photo Life Time Achievement Award. Im Interview spricht er über Lebensgefahren, Che und verpasste Chancen.

Haben Sie ein Handy mit Fotofunktion? Nein, das hab ich nicht. Das Fotografieren mit dem Handy überlasse ich all den anderen Millionen von Menschen.

Klingt da Ironie durch? Nein, ich finde das super. Wenn die Leute heutzutage herumreisen und ständig fotografieren, schauen sie sich zumindest daheim an, wie es in den Ferien war. Das klingt ein wenig ironisch, ich meine es aber nicht so schlimm. Wenn es den Fortschritt nicht geben würde, würden wir immer noch auf Bäumen sitzen und Bananen essen. Die grosse Schwierigkeit ist es jedoch, in der grossen Fülle von Bildern die guten zu finden. Ausserdem braucht es eine gewisse Moral beim Fotografieren.

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