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Im Spiel der unbegrenzten Möglichkeiten

Vom christlichen Erbauungssport zum afroamerikanischen Basiskult: Christoph Ribbat hat eine Kulturgeschichte des Basketballs geschrieben – eine packende Lektüre nicht nur für Fans dieses Sports.

Am Korb: Bill Russell, Mitglied des University of San Francisco Basketballteams, während eines Spiels am 23.2.1956.
Am Korb: Bill Russell, Mitglied des University of San Francisco Basketballteams, während eines Spiels am 23.2.1956.
Keystone
Der Spieler und der Coach: Bill Russell (links) an einem Spiel der Boston Celtics mit Trainer Arnold «Red» Auerbach (Dez. 1964).
Der Spieler und der Coach: Bill Russell (links) an einem Spiel der Boston Celtics mit Trainer Arnold «Red» Auerbach (Dez. 1964).
Keystone
Superstar des ausgehenden 20. Jahrhunderts: Michael Jordan, hier nach einem Spiel in Barcelona am 8.8.1992, machte ein Vermögen – und zeigte es auch.
Superstar des ausgehenden 20. Jahrhunderts: Michael Jordan, hier nach einem Spiel in Barcelona am 8.8.1992, machte ein Vermögen – und zeigte es auch.
Keystone
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Schwarz besiegte Weiss mit 72 zu 65. Es war der 19. März 1966, als der amerikanische Basketball die Farbe wechselte. Nicht nur hatte die Mannschaft der Texas Western die Unimeisterschaft für sich entschieden, erstmals hatte auch ein Team aus ausschliesslich schwarzen Spielern ein anderes geschlagen, das nur aus Weissen bestand – nämlich ausgerechnet die Uni von Kentucky, deren Trainer Adolph Rupp gern mit der Flagge der Konföderierten posierte und schwarze Athleten ablehnte. Die Zahl von afroamerikanischen Spielern an traditionell weissen Colleges sei in der Folge rasant gestiegen, schreibt Christoph Ribbat in seiner eben erschienenen Kulturgeschichte des Basketballs.

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