Zum Hauptinhalt springen

«Jedes künstlerische Game schreibt seine eigenen Gesetze»

Für Philosoph Daniel Martin Feige ist das Computerspiel notorisch unterschätzt. Selbst Blockbuster stellten den Spieler heute vor schwierige Fragen.

Formt das Computerspiel unsere Persönlichkeit? Kunst zeichnet sich dadurch aus, dass wir durch sie eine neue Perspektive aufs eigene Leben gewinnen. Wenn ein Game ein Kunstwerk ist, bereichert es unsere Persönlichkeit. Daneben gibt es Spiele, die zwar in verschiedener Hinsicht beeindruckend sind, aber keine Kunst. Das zeigte schon früh das Beispiel «Tetris». Dieses Spiel hat eine spezielle Ästhetik und ein cleveres Gameplay, anders als etwa das jüngst erschienene «Fallout 4» ist es aber schwerlich als Reflexion unserer Lebensform zu deuten. In «Fallout» bewegt sich der Gamer frei durch eine Welt nach der Apokalypse. Die eigene Zivilisation als eine untergegangene neu zu entdecken und neu zu thematisieren, ist eine sehr eigentümliche Erfahrung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.