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«Kapitalismus ist der einzige Weg, gut zu leben»

Finanzwissenschaftler Yaron Brook will die libertäre Denkerin Ayn Rand in Europa bekannt machen. Anlässlich seines Besuches in Zürich spricht er über ihren Einfluss auf die Tea Party und seine eigene Bekehrung.

Bewegt die Gemüter bis heute: Ayn Rand (1905–1982), radikal-libertäre Schriftstellerin (hier 1962 in Manhattan).
Bewegt die Gemüter bis heute: Ayn Rand (1905–1982), radikal-libertäre Schriftstellerin (hier 1962 in Manhattan).
Keystone
Paul Ryan kandidierte als Vizepräsident unter Mitt Romney. Er distanzierte sich von Rand, nachdem der religiöse Flügel der Republikaner Vorbehalte angemeldet hatte.
Paul Ryan kandidierte als Vizepräsident unter Mitt Romney. Er distanzierte sich von Rand, nachdem der religiöse Flügel der Republikaner Vorbehalte angemeldet hatte.
Evan Vucci, Keystone
Stark von Ayn Rand inspiriert: Teilnehmer einer Demonstration der Tea Party.
Stark von Ayn Rand inspiriert: Teilnehmer einer Demonstration der Tea Party.
Erik Schelzig
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Yaron Brook, wann entdeckten Sie Ayn Rand und lernten sie schätzen? Ich wuchs in Israel auf, und wie viele Israelis in den 1970ern war ich Sozialist und Kollektivist – ich war alles, gegen das Ayn Rand war. Dann gab mir ein Freund «Atlas Shrugged» von Ayn Rand, als ich 16 war, und ich las es sehr langsam, weil ich mit dem Buch stritt und wütend wurde. Doch als ich das Buch zu Ende gelesen hatte – war ich überzeugt. Alle meine Überzeugungen hatten sich komplett geändert, und seither sehe ich nichts, das mich an den Grundlagen ihrer Philosophie zweifeln lässt. Je mehr ich lese und sehe, zum Beispiel die aktuelle Wirtschaftskrise, desto mehr bin ich überzeugt, dass Ayn Rand recht hat und Kapitalismus der einzige Weg ist, gut zu leben.

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