Zum Hauptinhalt springen

Krieg der Bilder – und der Blick dahinter

Zwei Bilder russischer Rebellen: Der eine hält ein Plüschtier in die Luft, der andere stiehlt den Ring eines Opfers. Für viele westliche Medien ist klar: Beide handeln skrupellos. Aber stimmt das auch?

Welche Aussage erlaubt dieses Bild? Ein prorussischer Rebell hält ein Plüschtier. (18. Juli)
Welche Aussage erlaubt dieses Bild? Ein prorussischer Rebell hält ein Plüschtier. (18. Juli)
Maxim Zmeyev, Reuters

«Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges», sagte der britische Schriftsteller Rudyard Kipling. Das trifft auch auf den Ukrainekonflikt zu. Ganz besonders auf den Umgang mit dessen Bildern.

Auf einem Bild der Fotoagentur AFP ist zu sehen, wie ein prorussischer Rebell ein Plüschtier eines der verstorbenen Opfer in die Luft hält. Ukrainische Medien schlachteten das Bild aus, um die prorussischen Kämpfer als Monster darzustellen. Auch in sozialen Netzwerken war die Meinung schnell gemacht: User bezeichneten den Mann als «widerwärtig» und als «Leichenfledderer».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.