Zum Hauptinhalt springen

Kulturelles Sendungsbewusstsein

Der ehemalige Schweizer Landessender Beromünster soll ein Kunstzentrum werden.

Erwin Haas
Am Fusse des Sendeturms Beromünster: Dort sollen Kunst und Kultur wiederbelebt werden.
Am Fusse des Sendeturms Beromünster: Dort sollen Kunst und Kultur wiederbelebt werden.
Keystone

Im Überlebenskampf sind Künstler und Bauer Hans was Heiri: Sie müssen sich immer etwas Neues einfallen lassen, sonst geht das Business bachab. In der Luzerner Gemeinde Dagmersellen haben sich der Surseer Künstler Werner «Wetz» Zihlmann und der Beerenweinbauer Bernhard Zemp darum vereint und ein Kulturzentrum aufgebaut: den Tempelhof zu Uffikon. Mit der witzigen Zihlenfeldlöchli-Installation von Wetz, die seine Kindheitserinnerungen scheppern lässt, einer Akropolis aus Betonröhren, mit Ursula Stalders venezianischer Strandgut-Lagune und vielen Gastkünstlern ist der Tempelhof seit 2003 ein Publikumsmagnet. Doch die Stimmbürger haben dem Kunsttraum im Mai ein jähes Ende bereitet und eine Sonderzone abgelehnt. Landschaftsschützer hatten gegen die «grösste begehbare Skulptur der Schweiz» mobil gemacht: Rieseninstallationen im Landwirtschaftsgebiet – das gehe nicht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen