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Kunst ist, wenn man sich streitet

Mit dem Hafenkran bleiben Zürich zwei Möglichkeiten: Entweder, sich verschämt zu ducken. Oder: erhobenen Hauptes einen Hauch von Freak zu präsentieren.

Frühmorgendliche Anfahrt vor dem Zürcher Rathaus: Ein Schwertransporter bringt den Ausleger des Krans.
Frühmorgendliche Anfahrt vor dem Zürcher Rathaus: Ein Schwertransporter bringt den Ausleger des Krans.
Reto Oeschger
Mit einem Spezialkran wird der Ausleger ...
Mit einem Spezialkran wird der Ausleger ...
Reto Oeschger
Der Hafenkran hat seinen definitiven Platz gefunden. Später wird einmal wöchentlich noch ein Schiffshorn durch die Stadt dröhnen.
Der Hafenkran hat seinen definitiven Platz gefunden. Später wird einmal wöchentlich noch ein Schiffshorn durch die Stadt dröhnen.
Reto Oeschger
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«Wir protestieren gegen den unnötigen und ungeheuerlichen Koloss im Herzen unserer Stadt, der diese auf ebenso lächerliche wie düstere Weise überragt und alles ringsum durch seine blosse Anwesenheit demütigt.»

Hafenkran-Genörgel? Weit gefehlt! Diese klaren Worte, ausgerechnet aus kollektivem Künstlermund, wurden bereits 1887 geäussert – aus Unmut über ein Bauwerk, das die Gemüter damals mindestens so sehr erhitzte wie jetzt der Rostocker Gast am Limmatquai: der Eiffelturm.

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