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Scharfe Worte wegen Köppels «Geschichtslüge»

Historiker Philipp Sarasin greift «Weltwoche»-Chef Roger Köppel auf einer neuen Onlineplattform an.

Will «unabhängig vom Rhythmus der Printmedien» die öffentliche Diskussion bereichern: Philipp Sarasin.
Will «unabhängig vom Rhythmus der Printmedien» die öffentliche Diskussion bereichern: Philipp Sarasin.

«Es gibt für solche Darstellungen einen präzisen Begriff: Geschichtslügen.» Scharf sind die Worte, die Philipp Sarasin gewählt hat, um ein «Weltwoche»-Editorial zu kommentieren, in dem Roger Köppel Anfang Januar von seiner Lektüre einer Hermann-Göring-Biografie berichtet hat. Diese Biografie, die erstmals 1974 erschien, sei «längst überholt», was den «Weltwoche»-Herausgeber aber nicht daran gehindert habe, sich mit seiner Lektüre «für Göring als Menschen» zu erwärmen. Damit habe der «Weltwoche»-Herausgeber die «verbrecherischen Taten und politisch-moralische Verantwortlichkeit» des Nazi-Reichsmarschalls «zur Unkenntlichkeit» verwedelt, schreibt Sarasin.

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