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Männer in der Opferfalle

Linke wollen die Antifeminismus-Tagung verhindern - ein Fehler, findet Redaktion Tamedia-Redaktorin Michèle Binswanger.

Michèle Binswanger

Fast scheint es, als folge die Posse um die erste internationale Anti-Feminismus-Tagung einem sorgfältig inszenierten Drehbuch. Nachdem diese doch eher obskure Gruppe ihre Pläne für ein erstes internationales Treffen publik gemacht hatte, regte sich bereits Unmut. Wirte weigerten sich, der Gruppe ihre Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, und die Zürcher Kantonalbank ZKB lehnte es ab, ein Konto für sie zu eröffnen. Doch nicht alle liessen es bei passivem Widerstand bewenden. Nachdem die Antifeministen mit dem Restaurant «Giardino Verde» in Uitikon endlich einen offiziellen Austragungsort gefunden hatten, sind nun mutmasslich linke Gruppen auf den Plan getreten: Bereits eine Woche vor dem Treffen wurde die Bauwand gegenüber der Sihlpost in Zürich mit Bildern, Symbolen und Texten beklebt, Flugblätter wurden verteilt, worin dazu aufgerufen wird, «den Chauvis vor den Latz zu hauen» und «Radau zu machen». In Uitikon wurden gestern zudem zahlreiche Liegenschaften mit Sprüchen und Logos besprayt. Das «Giardino Verde» hat die Antifeministen daraufhin wieder ausgeladen.

Verfilzte Emanzen

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