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«Mondäner Lebensstil mit einem Hauch Erotik»

Wieso findet der skurrile Werbeclip «Supergeil» für eine deutsche Supermarktkette weltweite Beachtung? Die Werbeagentur verrät im Interview das Erfolgsrezept.

Frau Weber, Ihr Clip wird sogar in amerikanischen Feuilletons besprochen – wie erklären Sie sich das? Sowohl der Song als auch Hauptdarsteller Friedrich Liechtenstein treffen den Bauch. Buzzfeed titelte zum Clip: «Swag is universal» (Coolness ist universell). Das trifft es sehr gut.

Auf dem Intellektuellen-Portal Slate.com wird der Clip als «typisch deutsche Mischung aus blasierter Sexualität und mondänem Lebensstil» interpretiert. Wie sehen Sie das? Das schmeichelt uns Deutschen ungemein. Obwohl ich es eher als mondänen Lebensstil mit einem Hauch Erotik beschreiben würde. Brauchte es viel Überzeugungsarbeit, den Song den Marketingleuten von Edeka schmackhaft zu machen? Nein. Der Kunde kommentierte die Idee in der Präsentation mit den Worten «Supergeil! Machen!». Ab diesem Moment konzipierten wir die Kampagne Hand in Hand. Viel Input lieferte auch der Berliner Musiker des Originalsongs, Jakob Grunert, mit dem wir auch das Video gedreht haben.

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