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Nachts kommen sie aus ihren Löchern

Die Ratten verbreiten sich immer mehr, überall, unsichtbar. Warum finden wir sie so unheimlich? Ein Blick in die Kulturgeschichte.

MeinungJean-Martin Büttner
Können herzig schauen, sind uns aber trotzdem nicht geheuer: Ratten. Foto: Daniel Hubacher (Keystone)
Können herzig schauen, sind uns aber trotzdem nicht geheuer: Ratten. Foto: Daniel Hubacher (Keystone)

Sie schwimmen in den Kanalisationen, huschen durch die Keller, leben an den Flüssen, bevölkern die Untergrund-Bahnen, reisen auf Schiffen, stehlen sich in die Getreidespeicher. Sie greifen in den Ghettos Kinder an, fressen Vögel und Reptilien, verbreiten die Pest. Sie sind beweglich, flink und geschickt. Sie vermehren sich ungeheuer schnell. Sie verhalten sich scheu und kommen nachts aus ihren Löchern. Sie lernen rasch, gehen sozial miteinander um und gehören zu den intelligentesten aller Tiere.

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