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«Nicht auf dem Niveau von Irina Beller»

Papst Franziskus wird im Web als Rapper herumgeboten. Können die Katholiken von Social Media profitieren? Dazu der Zürcher Kirchensprecher.

Begrüssen Sie die Verbreitung der «Pope Bars»? Eindeutig. Sicher ist da auch Blödelei dabei. Aber grundsätzlich finde ich es grossartig, wenn der Papst jetzt Teil der Rapkultur ist. Zumal er ja auch selber etwas von einem Rapper hat, sowohl in der Gestik als auch in seiner Einstellung. Er rüttelt den Vatikan gerade ordentlich durch, ist in seinen Reden eng an den Themen der Zeit, stellt den Kontakt zu den Menschen her – etwas, was seinem Vorgänger nicht gelungen ist. Und Franziskus hat eine kräftige Botschaft: Wehrt euch gegen Kriege, kämpft für die Natur und die Liebe. Da dürfen die Wörter auch mal etwas direkter, man könnte auch sagen dreckiger werden. Das Leben ist ja nicht nur zuckersüss.

Der Rapper ist nichts anderes als ein säkularer Prediger. Genau! Und bei Predigern wie Rappern gibts gute und schlechte. Wobei ich mir bei Letzteren natürlich kein Qualitätsurteil anmasse. Wir haben übrigens auch nicht vor, uns nun selber lyrisch einzuschalten. Das überlassen wir den Profis.

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