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«Oscar»-Alternative in Down Under

Die neu gegründete Australische Akademie für Kino- und Fernsehkunst will den «Oscars» Konkurrenz machen. Geoffrey Rush wird Präsident und sagt: «Australische Künstler gehören zu den Besten der Welt.»

Vom Schauspieler zum Präsidenten: Oscar-Preisträger Geoffrey Rush wird die Australische Akademie für Kino- und Fernsehkunst leiten.
Vom Schauspieler zum Präsidenten: Oscar-Preisträger Geoffrey Rush wird die Australische Akademie für Kino- und Fernsehkunst leiten.
Keystone

Vorbild sei die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in den USA, die alljährlich die Oscars verleiht, gab Regisseur George Miller am Donnerstagabend bekannt. Jedes Jahr im Januar will künftig auch die neue australische Akademie in Sydney goldene Trophäen für Leistungen im Filmgeschäft vergeben.

«Man wäre ein Idiot»

Aus Rushs Sicht ist es durchaus angemessen, dass seine Heimat einen eigenen wichtigen Filmpreis vergibt. «Man wäre ein Idiot, wenn man nicht anerkennen würde, dass australische Künstler vor und in so vielen Kategorien auch hinter der Kamera zu den Besten der Welt gehören», sagte der Schauspieler, der dieses Jahr für seine Rolle in «The King's Speech» mit dem Oscar nominiert wurde. Den Oscar als bester Hauptdarsteller gewann er in «Shine - Der Weg ins Licht» für seine Rolle als Pianist David Helfgott.

Aufgabe der neuen Akademie sei es, «die Besten im australischen Film und Fernsehen zu ehren, zu ermutigen und auszuzeichnen». Aus Australien stammen Hollywood-Stars wie die Schauspieler Nicole Kidman, Cate Blanchett und Hugh Jackman und der Regisseur Baz Luhrmann.

SDA/dj

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