Zum Hauptinhalt springen

Rushdie über Facebook: «Diese Idioten»

Weshalb der britische Schriftsteller und Twitter-Fan Salman Rushdie mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im Clinch liegt.

Scheut die Konfrontation nicht: Star-Autor Rushdie.
Scheut die Konfrontation nicht: Star-Autor Rushdie.

Vorübergehend hatte Facebook seinen Vornamen Salman nicht akzeptiert. Wie der Autor der «Satanischen Verse» und «Mitternachtskinder» am Montag auf Twitter schrieb, hatte die Internetfirma am Wochenende seine Facebook-Seite abgeschaltet, weil sie ihm nicht glauben wollte, dass er tatsächlich er selbst sei.

Demnach konnte er die Firma mit einer Kopie seines Passes zwar von seiner Identität überzeugen, doch sie bestand darauf, dass er fortan auf der Seite seinen ersten Vornamen Ahmed verwende.

«Sieg! Facebook hat nachgegeben!»

«Sie haben meine FB-Seite als Ahmed Rushdie reaktiviert, obwohl die ganze Welt mich als Salman kennt. Diese Idioten», schrieb der indisch-stämmige Autor, der eigenen Angaben nach den Namen Ahmed nie verwendet. Rushdie forderte daraufhin auf Twitter den Facebook-Chef Mark Zuckerberg direkt auf, ihm seinen Vornamen zurückzugeben. Als er keine Antwort erhielt, schrieb er: «Wenn F. Scott Fitzgerald auf Facebook wäre, würde man ihn auch zwingen, Francis Fitzgerald zu sein?».

Erst am Abend konnte er doch noch einen Erfolg vermelden: «Sieg! Facebook hat nachgegeben! Ich bin wieder Salman Rushdie. Ich fühle mich SO viel besser. Eine Identitätskrise in meinem Alter ist kein Spass. Danke Twitter!»

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch