Satireheft sucht Mohammed-Lookalike
Das deutsche Satiremagazin Titanic sucht im Rahmen der Frankfurter Buchmesse Menschen, die dem Propheten Mohammed ähnlich sind. Eingeladen ist auch der türkische Staatspräsident Gül.
«Natürlich darf man den Propheten niemals abbilden, aber man kann versuchen, ihm ähnlich zu sein, in Werken und Worten. Erleben Sie deshalb, wie Gläubige und Ungläubige vor Ihren Ohren die schönsten Suren vortragen. Und am Ende entscheidet dann seine Heiligkeit Swami Duchananda.» So steht es auf dem Plakat zum «Grossen Mohammed-Ähnlichkeitswettbewerb», der «Titanic-Buchmessenlesung zu Ehren des Gastlands Türkei». In der Ankündigung im letzten Titanic-Heft wird auch der türkische Staatspräsident Gül eingeladen, bei dem Wettbewerb mitzumachen.
In den vergangenen Jahren veranstaltete das Satiremagazin jeweils einen «Theodor-W.-Adorno-Ähnlichkeitswettbewerb». Gemäss Spiegel-Online hat der neue Wettbewerb in der Türkei bereits für Empörung gesorgt. Die Zeitung «Sabah» habe ihn gar mit der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in Dänemark verglichen, die 2005 für weltweite Unruhen sorgte.
Der Wettbewerb findet am 18. Oktober im Museum für Komische Kunst in Frankfurt statt.
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