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Schweizer Koproduktion «Un été brûlant» in Venedig ausgebuht

Der von der Schweiz koproduzierte Wettbewerbsbeitrag «Un été brûlant» von Philippe Garrel kam am Filmfestival Venedig gar nicht gut an.

Fatalistisch, kulturpressimistisch, bedeutungsschwanger: Der neue Film mit Monica Bellucci und Louis Garrel.
Fatalistisch, kulturpressimistisch, bedeutungsschwanger: Der neue Film mit Monica Bellucci und Louis Garrel.

Louis Garrel, der Sohn des französischen Regisseurs, und Monica Bellucci, schon im Voraus aufgrund einer Nacktszene Gesprächsthema am Lido, frönen in dem Film als Ehepaar der Kunst und dem Müssiggang – bis sich die Liebe verflüchtigt und das Leben aus dem Gleichgewicht gerät. Fatalistisch, kulturpessimistisch, bedeutungsschwanger und unfreiwillig komisch, wurde der Wettbewerbsbeitrag schliesslich zu Recht mit Buhrufen bedacht.

Beifall gab es dagegen am Freitagvormittag für David Cronenbergs «A Dangerous Method» – wie «Un été brûlant» wegen Sexszenen notorisch. Der britische Schauspieler Michael Fassbender spielt im Film die Rolle des Schweizer Psychiaters Carl Gustav Jung, der an seiner Patientin Sabina Spielrein – Keira Knightley – den ersten dokumentierten Übergriff in der Psychoanalyse beging.

SDA/dj

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